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Texte, Filme, Kunstwerke, Theater- oder Musikstücke, Plakate oder digitale Arbeiten – alles ist erlaubt! Ihren Wettbewerbsbeitrag können Sie mit unterschiedlichen Vorgehensweisen und Methoden entwickeln. Wir haben Ihnen aus der Erfahrung der letzten Wettbewerbsrunden einige Tipps und Beispiele zusammengestellt, die Ihnen Anregungen zur Umsetzung eines Beitrags zum Thema Perspektivenwechsel geben. Lassen Sie sich inspirieren!

Tipp: Verbinden Sie Kreativität, Inhalte und Aktion!

Beispiele: Die Schüler des Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums in Betzdorf haben sich Afrika als Dichter genähert. Im Rahmen eines Workshops mit einem Kinderbuchautor und auf Grundlage von Fotos sind ausdrucksstarke, gefühlvolle Gedichte entstanden. Der Erlös aus dem Verkauf ihres Gedichtheftes wurde in schuleigene Projekte mit Afrika und Südamerika gesteckt.

In Form einer Broschüre und einer CD machen Schüler der 4. Klasse der Josef-Guggenmos-Volksschule Irsee in einer originellen und informativen Werbekampagne auf die Bedeutung des fairen Handels aufmerksam und „Lust auf Fairen Handel“.

Tipp: Finden Sie eine ungewöhnliche Herangehensweise!

Beispiele: Anhand ausgewählter klassischer Märchen haben Mainzer Schüler der Grundschule An den Römersteinen Parallelen zur Realität in Entwicklungsländern gezogen. Jedem Millenniumsziel wurde ein Märchen zugeordnet und die jeweilige Schlussfrage lautet: „Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie … wie lange noch?“

Auf Grundlage einer Unterrichtseinheit über Grundnahrungsmittel und Konsumgüter ist in der Klasse 4c der Cusanus-Schule Münstermaifeld ein Bilderbuch entstanden: „Die Abenteuer der kleinen Sojabohne“. Eine kleine Sojabohne aus Afrika geht bei der Ernte verloren und kann fortan beobachten, was mit den anderen Sojabohnen in Europa passiert.

Tipp: Machen Sie Alltägliches zu etwas Besonderem!

Beispiele: Für den einen nur eines von vielen, für den anderen das einzige Paar Schuhe: Badeschlappen. Schüler des Ganztagsgymnasiums Johannes Rau in Wuppertal haben sich mit Werten, Bewertungen und Zielen menschlichen Handelns auseinandergesetzt und festgestellt: Ein Gegenstand des täglichen Lebens, ein Schuh, verrät viel. Badeschlappen, Stöckel- oder Turnschuhe werden zum Ausdruck für Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Lebensentwürfe und -umstände fiktiver Menschen hier und in den Entwicklungsländern.

Ausgehend von der Frage „Wie abhängig bin ich von meinem Handy?“ haben die Schüler der Klasse 6b der Werner-von-Siemens-Realschule Bocholt mit „Our Future is Calling“ eine Gebrauchsanweisung für Gleichaltrige zum verantwortungsvollen Umgang mit dem Alltagsgegenstand Mobiltelefon erarbeitet. In der Gebrauchsanweisung setzen sie sich mit wichtigen Fragen rund ums Handy auseinander: von den Kosten über den Gebrauch bis hin zu globalen Fragen der Produktion und Entsorgung.

Tipp: Dokumentieren Sie die Aktivitäten Ihrer Schule!

Beispiele: Die Schüler der Grundschule Atter pflegen eine intensive Partnerschaft zu Schulen im afrikanischen Malawi und haben ihre Erfahrungen und persönlichen Briefkontakte mit den Partnerschulen in Sachtexten, lyrischen Texten und Fotos zusammengetragen.

Im August 2009 sind 13 Schüler der Berufsbildenden Schule G6 Hamburg nach Mosambik gereist und haben dort gemeinsam mit ihrer Partnerschule vor Ort einen Spielplatz aufgebaut. Das Projekt „Ein Spielplatz für Moamba“ haben die Schüler in Text und Bild dokumentiert.

Tipp: Arbeiten Sie mit den Bewertungskriterien!
Sie können sich bei der Entwicklung des Beitrags an den Kriterien orientieren und Ihren Beitrag darauf abklopfen. Wenn durch Ihre Beitragsbeschreibung und den Beitrag deutlich wird, dass Ihre Schüler im Verlauf des Beitragsprozesses aufschlussreiche Perspektivenwechsel vollzogen haben, sind Sie auf einem guten Weg. Wenn Ihre Schüler darüber hinaus auch daraus folgende Handlungsoptionen entwickelt haben: umso besser!

Tipp: Als „Social Entrepreneur” eigene Lösungen für soziale Probleme finden!
Ein „Social Entrepreneur” ist ein Unternehmer, der sich für einen positiven Wandel der Gesellschaft einsetzt. Die Ashoka Jugendinitiative fördert Jugendliche, die mit ihren Ideen und Projekten ihre Schule, ihre Gemeinde, ihr Umfeld positiv verändern. Ihre Schüler können diesen Ansatz aufnehmen und ihre Arbeit als „Social Entrepreneur” in ihrem Wettbewerbsbeitrag dokumentieren. Projektbeispiele finden hier: www.ashoka-jugendinitiative.de

 

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