Am 9. Mai 2006 wurden die Gewinner der zweiten Runde des Schulwettbewerbs im Schloss Bellevue von Bundespräsident Horst Köhler und Bundesministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul ausgezeichnet.
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Hier finden Sie Projekte, die in der zweiten Runde des Wettbewerbes unter den Gewinnern waren. Anhand kurzer Filme werden Ihnen die Projekte vorgestellt.
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Die Volksschule Hollenbach informierte mit ihrer Kampagne „Geraubte Kindheit“ über "Kinderarbeit bei der Orangenernte". Berichte und Präsentationen befassen sich mit dem Thema fairer Handel. Das Thema wurde in fächerübergreifendem Unterricht mit den Kindern erarbeitet und ausführlich dokumentiert.
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Die Realschule im Kreuzviertel in Münster dokumentierte mit „JAMBO AFRIKA! " das Leben der Straßenkinder in Afrika mit Filmen und Hörspielen. Dafür haben die Kinder Kontakt zu dem Verein Mutoto e. V. aufgenommen, einem Verein, der ehemalige Straßenkinder betreut. Die Idee für das Projekt entstand beim Besuch eines Theaterstücks über Straßenkinder.
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Die Lucas-Lossius-Schule in Reinhardshagen beschäftigte sich mit der Lebenswelt gleichaltriger Kinder in Namibia. Bei diesem Schulprojekt wurde Kontakt zu Schülern in Namibia aufgenommen. Die Kinder zeichneten dann beispielsweise ihre Familien und ihr Zuhause in Deutschland und verglichen diese Bilder mit den Bildern von den afrikanischen Kindern.
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Die Haupt- und Realschule Dörverden betrachtete in mehreren Kurzfilmen die Lebens(un)welten von Mädchen und Frauen in den Entwicklungsländern. Ein Jurymitglied sagte über dieses Projekt: "Ein Beitrag, der unglaublich nahe geht. Die Filme zeigen die Zustände im Ausland wirken, wenn wir sie auf unsere eigene Welt übertragen. Die Schüler haben einen außergewöhnlichen Perspektivenwechsel geschafft."
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Die Realschule im Gustav-Heinemann-Schulzentrum in Dinslaken bastelte ein Riesenpuzzle. Darin werden Themen wie Ernährung, Umwelt, Tanz und Mode in Deutschland und Brasilien einander gegenübergestellt. Die Teile des Puzzle passen zueinander und doch bleiben die einzelnen Bestandteile erkennbar; so wird gezeigt, dass die Lebensbereiche der Länder sich zwar unterscheiden aber auch zusammen gehören.
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Die Petrischule in Mühlhausen realisierte in Anlehnung an den Roman "Ich sterbe, aber die Erinnerung lebt" von Henning Mankell die Theaterperformance „AIDS: Erinnern, nachdenken, handeln“. Vorher haben die Schüler sich im Unterricht intensiv mit dem Thema HIV/AIDS auseinandergesetzt. Auf der Bühne wird das Stück abwechslungsreich unter Einbindung von Filmausschnitten, Lesungen und Tanz dargestellt.
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Mit Unterstützung von:
Zivilgesellschaft
Kindermissionswerk
DAHW
Kindernothilfe
Don Bosco
Wort und Tat
und Wirtschaft
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