Am 2. Juni war es soweit: Der Bundespräsident und die Bundesentwicklungsministerin zeichneten im Großen Saal in Schloss Bellevue die 15 Gewinnerteams der dritten Runde des Schulwettbewerbs aus. 200 Schüler aus ganz Deutschland freuten sich über Urkunden und Preisgelder.
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Die Schüler der Klasse 3a und 3b der Grundschule Atter (Osnabrück) pflegen eine intensive Patenschaft zu Schulen im afrikanischen Malawi und haben ihre Erfahrungen und persönlichen Briefkontakte mit den Partnerschulen in Sachtexten, lyrischen Texten und Fotos zusammengetragen. Die Schule fühlt sich so stark mit dem Land und den Menschen Malawis verbunden, dass sie eine Skulptur, die "Welt-Nana" in der Schulaula aufgebaut haben.

In dem Beitrag stellt die Thomas-Morus-Schule (Münster) ihr aktuelles Partnerschaftsprojekt "arco iris" (=Regenbogen) zwischen Deutschland und Brasilien vor, das sich aus vielen Bausteinen zusammensetzt und gleichsam eine Brücke bildet zwischen Münster und Timbiras (Brasilien). Die Kinder lernen durch eine Partnerschaft, Mitverantwortung für die Globalisierung zu übernehmen und sich dafür nach ihren Möglichkeiten zu engagieren.

Die Schüler der Papageno Grundschule (Berlin) organisierten an ihrer Schule verschiedene Aktionen zum Thema „Kinderrechte": Sie veranstalteten einen 3-monatigen Workshop, führten Interviews und Umfragen unter Mitschülern oder schrieben Hörspiele. Aus allen Aufnahmen stellte die Klasse eine Magazinsendung auf CD zusammen und spendete den Erlös aus dem CD-Verkauf an eine NRO für ein mobiles Klassenzimmer.

Anhand ausgewählter klassischer Märchen haben die Schüler der Grundschule an den Römersteinen (Mainz) Parallelen zur Realität in Entwicklungsländern gezogen. Die Schüler sehen in den Inhalten berühmter Märchen Bezüge zur Lebenssituation von Kindern in Entwicklungsländern und zu den Millenniumszielen der Vereinten Nationen. Jedem Millenniumsziel wurde ein Märchen zugeordnet und die jeweilige Schlussfrage lautet: „Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie...wie lange noch?”

Alle sitzen schützend unter einem Baum und geben ihre Erkenntnis weiter: „Ich bin global, weil..." Die Schüler der Regionalen Schule Banzkow zeigen, dass jeder sich als Individuum durch besondere Merkmale auszeichnet, aber doch nur ein Teilchen der großen Welt ist, die jeder mitgestalten und verändern kann.
„Wir sind zwar fest in Mecklenburg verwurzelt, aber doch konsumieren wir Produkte aus aller Welt und sind von der ganzen Welt abhängig und deshalb gilt es, sie gemeinsam zu erhalten." (Zitat der Schüler)

Um ungerechte Lebensbedingungen von Kindern in Entwicklungsländern zu erkennen, haben sich die Schüler der Klasse 6 der Richard Grundschule (Berlin) in das Leben von Straßenkindern hineinversetzt. Während der Aktion "Straßenkind für einen Tag" haben sie zugunsten von Straßenkindern in Mosambik Autoscheiben und Schuhe geputzt. Außerdem haben sie durch Tanz, Gesang und Schauspiel Geld für Kinder in Not gesammelt.

Die Schüler des Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums (Betzdorf-Kirchen) haben sich Afrika auf lyrische Art und Weise genähert. Im Rahmen eines Workshops mit dem Kinderbuchautor Stefan Gemmel sind ausdrucksstarke, gefühlvolle Gedichte entstanden. Als Grundlage dienten Fotos des Kinderarztes und Fotografen Dr. Brucherseifer-Esche, der diese auf einer Afrika-Reise aufgenommen hat. Den Erlös aus dem Verkauf Ihres Gedichtheftes haben sie in ihre schuleigenen Projekte mit Afrika und Südamerika gesteckt.

Die Schüler des Kolping Technologiezentrums Bamburg haben sich mit den Themen Gesundheit, Armut, HIV, Bildung, den Millenniumszielen sowie dem Recht der Kinder in einer globalisierten Welt beschäftigt. Sie zeigen mit ihrem Globus und anhand verschiedener Länder, wie sich die momentane Situation für die Menschen auf der Welt darstellt. Dabei lässt sich der Globus drehen und die Bilder sind einzeln herausnehmbar, so dass jeder Interessierte sich aktiv mit den Themen beschäftigen kann.
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Mit Unterstützung von:
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Kindernothilfe
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