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NRO-Sonderpreis: Schülerinnen und Schüler beschäftigen sich mit Bedeutung von medizinischer Versorgung weltweit |


Die Schülerinnen und Schüler der Primarstufe der Förderschule Heinrich-Neumann in Remscheid sicherten sich in der vergangenen, neunten Runde des Schulwettbewerbs den NRO-Sonderpreis des Deutschen Medikamenten-Hilfswerks action medeor e.V. Nun lernten sie in einem Workshop die Arbeit der Organisation näher kennen.

Stell dir vor, du bist auf einer Insel und wirst krank – was nun? Mit einem Gedankenexperiment wurden die Schülerinnen und Schüler für die Bedeutung medizinischer Versorgung weltweit und die damit verbundenen Herausforderungen sensibilisiert und entwickelten darauf aufbauend eigene Ideen und Handlungsoptionen.

Es war ein spannender Kreativworkshop mit Matthias Huppenbauer von machart, der den Schülerinnen und Schülern die Arbeit von action medeor e.V. auf lockere, spielerische Art und Weise näherbrachte. Dabei wurde den Schülerinnen und Schülern bewusst, dass medizinische Notsituationen eine schnelle Erstversorgung erfordern, die nicht überall gegeben ist oder dass Medizin viel Geld kostet und nicht alle Menschen über die entsprechenden Mittel verfügen, sich Gesundheit leisten zu können.

Neben globalen Ungerechtigkeiten in der medizinischen Versorgung wurden den Schülerinnen und Schülern weitere Herausforderungen aufgezeigt, so zum Beispiel Kommunikationsbarrieren, wenn Arzt bzw. Ärztin eine andere Sprache sprechen als Patient bzw. Patientin.

„Es war spannend zu sehen, wie man jungen Menschen globale Inhalte und die Arbeit unserer Organisation zeitgleich näherbringen kann, fern von klassischer PowerPoint-Präsentation oder text-bilder-lastigen Erläuterungen. Eine sehr spannende Erfahrung!“, so das Fazit von Norbert Vloet, Leiter Entwicklungspolitische Bildung bei action medeor e.V.

Große globale Herausforderungen wurden spielerisch und begeistert von den Schülerinnen und Schüler bewältigt. Am Ende hatten alle Workshop-Teilnehmenden klar verstanden, warum die Hilfe mit Medikamenten, die action medeor e.V. leistet, so entscheidend ist, und wie jeder Mensch selbst dazu beitragen kann, armen und kranken Menschen zu unterstützen.

Der Workshop wurde durchgeführt vom Deutschen Medikamenten-Hilfswerk action medeor e.V., das in der vergangenen Runde als zivilgesellschaftlicher Partner des Schulwettbewerbs agierte. Für ihr beeindruckendes Projekt „Wir schauen über den Lokusrand“ wurden die Schülerinnen und Schüler der Heinrich-Neumann-Schule in Remscheid bei der Preisverleihung im Dezember 2020 mit dem Sonderpreis der Nichtregierungsorganisationen geehrt.

Werfen Sie einen Blick in den Gewinnerbeitrag der Heinrich-Neumann-Schule:
 

Zum Gewinnerfilm