Regionale Preisverleihungen in den Bundesländern
Bereits im April tagte die Landesjury des Schulwettbewerbs, bei der Vertreter*innen für jedes Bundesland die Landespreisträger*innen wählten. Welche Beiträge die Landesjury überzeugt haben und welche Lehrkräfte ein außerordentliches Engagement an den Tag gelegt haben, wurde bis zur Auszeichnung im jeweiligen Bundesland jedoch unter Verschluss gehalten.
Jetzt sind erste regionale Preisverleihungen erfolgt:
Das Land Baden-Württemberg hat erste Preise vergeben und zeichnete den Beitrag „Von Aalen nach Addis: Kleidung wird Bildung“ der Kocherburgschule Unterkochen in Aalen sowie deren Lehrkraft Heidrun Epp mit dem Lehrkräfte-Engagementpreis aus.
Am 18. Juni 2026 fand die regionale Preisverleihung des Landes Baden-Württemberg zum Schulwettbewerb zur Entwicklungspolitik statt. An der feierlichen Ehrung in der L-Bank in Stuttgart nahmen zwischen 80 bis 100 Personen teil, der überwiegende Teil: Schüler*innen. Die Preisverleihung fand gemeinsam mit der des Landeswettbewerbs „Nachhaltigkeit macht Schule“ statt und bot ein vielfältiges Begleitprogramm mit interaktiven Angeboten wie zum Beispiel dem Weltspiel von Bildung trifft Entwicklung oder einem von einer Lehrkraft entwickelten Escape-Spiel zum Thema Nachhaltigkeit.
Das besondere Highlight bildete aber vor allem die Preisverleihung: Nach Begrüßungsworten durch den neuen Kultusminister Andreas Jung und Philippe Plaga von Engagement Global wurden eine Schule und eine Lehrkraft im Rahmen des Schulwettbewerbs ausgezeichnet. Die Kocherburgschule Unterkochen wurde für ihr Projekt „Von Aalen nach Addis: Kleidung wird Bildung“ ausgezeichnet, in dem sich die sieben Schülerinnen mit den Folgen von Fast Fashion befassten. Zusätzlich wurde auch ihre Lehrkraft Heidrun Epp für ihr Engagement ausgezeichnet. Die prämierten Projekte wurden in kurzen Einspielfilmen vorgestellt und im Anschluss mit Urkunden durch den Minister gewürdigt.
Weitere Auszeichnungen erfolgen am 20. Juli 2026.
Das Land Berlin hat die Beiträge „Fake the World“ der Schule am Zille-Park in Berlin sowie „Der Mensch im Klima seiner Zeit - Ein Ausstellungsvorhaben“ der Max-Delbrück-Schule in Berlin ausgezeichnet. Die Auszeichnung für engagierte Lehrkräfte ging an Susan Navissi von der Otto-Wels-Grundschule in Berlin.
Am 24. Juni 2026 fand in feierlichem Rahmen im Roten Rathaus in Berlin die Preisverleihung der Landespreise des Schulwettbewerbes zur Entwicklungspolitik statt. Die Begrüßung und Auszeichnung erfolgte durch Christina Henke, Staatssekretärin für Bildung, und Harry Funk, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Umwelterziehung.
Der Film „Fake the World“ der Jungs-AG der Schule am Zille-Park brachte das ernste Jahresthemen des Schulwettbewerbes zur Entwicklungspolitik „Fakten gecheckt? Verändert die Welt mit eurer Story!“ sehr humorvoll auf die Leinwand und wurde mit dem Landespreis in der Kategorie „Schüler*innenengagement“ geehrt.
Anschließend wurden unter tosendem Applaus die Delegationen aller Gewinnerschulen Berlins für die feierliche Urkundenübergabe auf die Bühne gebeten. Der Zusatzkurs Archäologie des Max Delbrück Gymnasiums erhielt für seinen ambitionierten Wettbewerbsbeitrag „Der Mensch im Klima seiner Zeit - Ein Ausstellungsvorhaben“ den Landespreis, sowie die Otto Wels Grundschule für ihr Projekt „FAKE NEWS“ den Landespreis in der Kategorie „Lehrkräfteengagement“.
Wieder runter von der Bühne fasste ein Schüler die feierliche Ehrung so zusammen: „Ich schwör, ich fühl mich wie ein Star!“
Das Land Brandenburg hat die Beiträge „Today´s new knowledge - Die Welt verstehen. Ein Beitrag über den Wasserverbrauch als globales Problem.“ der Geschwister-Scholl-Schule in Zossen sowie „KI & Bildung“ des Humboldt-Gymnasiums in Eichwalde ausgezeichnet. Die Auszeichnung für engagierte Lehrkräfte ging an Juliane Lehmann vom Schulischen Kompetenzzentrum der beruflichen Aus- und Weiterbildung in Cottbus.
Am 25. Juni 2026 empfing Bildungsminister Gordon Hoffmann im Brandenburg-Saal der Staatskanzlei in Potsdam die Landes-Preisträger*innen des Schulwettbewerbs.
Bildungsminister Gordon Hoffmann: „In den vergangenen Wochen habe ich mit großer Freude verfolgt, wie überzeugend Brandenburger Schüler*innen bei unterschiedlichen Wettbewerben auf Landes- und Bundesebene abgeschnitten haben. Zu diesen außergewöhnlichen Erfolgen gratuliere ich ihnen ganz herzlich. Sie zeigen, wie Lernen Spaß macht und wie sich Motivation und Leistung auszahlen können.“
Auf Landesebene wurden die Beiträge „Today´s new knowledge - Die Welt verstehen. Ein Beitrag über den Wasserverbrauch als globales Problem.“ der Geschwister-Scholl-Schule in Zossen sowie „KI & Bildung“ des Humboldt-Gymnasiums in Eichwalde ausgezeichnet.
Außerdem wurde Juliane Lehmann, Lehrkraft am Schulischen Kompetenzzentrum der beruflichen Aus- und Weiterbildung in Cottbus für ihren besonderen Einsatz mit dem Engagementpreis für Lehrkräfte geehrt.
Generell leisten Wettbewerbe im Land Brandenburg einen wichtigen Beitrag zur Förderung von Schüler*innen. Sie bieten Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit, ihre Interessen zu entdecken, neue Dinge auszuprobieren, individuelle Stärken weiterzuentwickeln und fachliche, kreative und soziale Kompetenzen zu vertiefen.
In Bremen erhielten die Beiträge „17 Ziele“ der St.-Marien-Schule und „Desinformation und rechtsextreme Narrative in sozialen Medien“ des Gymnasiums an der Hamburger Straße eine Auszeichnung. Der Lehrkräfte-Engagementpreis ging an Claudia Ehlers vom Gymnasium an der Hamburger Straße.
Am 25. Juni 2026 fand die regionale Preisverleihung des Bundeslandes Bremen zur diesjährigen Schulwettbewerbsrunde im Bremer Rathaus statt. Dazu waren Delegationen aller teilnehmenden Bremer und Bremerhavener Schulen eingeladen, um das beeindruckende Engagement der Schüler*innen und Lehrkräfte für globale Gerechtigkeit, Demokratiebildung und einen verantwortungsvollen Umgang mit Informationen zu würdigen.
Mit einem Landespreis ausgezeichnet wurden die St.-Marien-Schule mit dem Beitrag „17 Ziele“ und das Gymnasium an der Hamburger Straße mit dem Beitrag „Desinformation und rechtsextreme Narrative in sozialen Medien“. Zudem wurde Claudia Ehlers vom Gymnasium an der Hamburger Straße mit dem Landespreis für engagierte Lehrkräfte ausgezeichnet.
Das Land Hessen zeichnete die Beiträge „Der faire Weg der Bananen – Kinder erklären Kindern – ein Stopmotionfilm der 3b“ der Franz-Leuninger-Schule in Mengerskirchen und „Reallabor Zukunftsschmiede“TrendHub” – ThinkTank & DoTank als innovativer Unterricht“ der Weibelfeldschule in Dreieich aus. Für ihr besonderes Engagement als Lehrkraft wurde Veronika Schollmeyer von der Antonius von Padua-Schule in Fulda geehrt.
Im Rahmen des bundesweiten Schulwettbewerbs zur Entwicklungspolitik von Engagement Global fand am 15. Juni 2026 die regionale Preisverleihung im Hessischen Ministerium für Kultus, Bildung und Chancen in Wiesbaden statt. Ausgezeichnet wurden Schulen, Lehrkräfte und Schüler*innen, die sich in besonderer Weise für Bildung für nachhaltige Entwicklung und globales Lernen engagieren.
Den Landespreis in der Kategorie „Lehrkräfteengagement“ erhielten zwei Lehrkräfte der Antonius von Padua Schule aus Fulda mit ihrem Projekt „So einfach verändern wir unsere Welt“. Das Projekt von Schüler*innen der dritten und vierten Klasse dokumentiert in einem Zusammenschnitt verschiedener Gruppenarbeiten, wie ausgewählte Nachhaltigkeitsziele erforscht und praktisch umgesetzt werden können. Die Schüler*innen führten dabei so genannte Faktenchecks durch und entwickelten konkrete Ideen für nachhaltiges Handeln in ihrem Schulalltag.
Die Franz-Leuninger-Schule aus Mengerskirchen wurde mit einem Landespreis in der Kategorie „Schüler*innenengagement“ ausgezeichnet. Ihr Projekt „Der faire Weg der Bananen – Kinder erklären Kindern – ein Stop-Motion-Film der 3b“ zeigt den Weg einer Banane von der Plantage bis in den Supermarkt. Der selbst geplante, gestaltete und produzierte Film stellt faire und unfaire Handelsbedingungen gegenüber und verknüpft diese mit den Lebens- und Arbeitsbedingungen der Produzent*innen sowie mit Kinderrechten.
Ebenfalls einen Landespreis in der Kategorie „Schüler*innenengagement“ erhielt die Weibelfeldschule aus Dreieich für ihr Projekt „Reallabor Zukunftsschmiede TrendHub – ThinkTank & DoTank als innovativer Unterricht“. Der TrendHub ist ein interdisziplinäres Schulprojekt, das Schüler*innen dazu ermutigt, über den Unterricht hinauszudenken, gesellschaftliche Herausforderungen zu analysieren und eigene Zukunftsideen im Sinne einer Bildung für nachhaltige Entwicklung zu entwickeln. Diese Ideen finden im Anschluss ihre Umsetzung in verschiedenen Projekten, die auch über die Schule hinaus in die Öffentlichkeit getragen werden.
Die ausgezeichneten Beiträge verdeutlichen eindrucksvoll, wie Projekte im Unterricht nachhaltig dazu beitragen, dass Schüler*innen globale Zusammenhänge verstehen, Handlungskompetenz entwickeln und gemeinsam verantwortungsvoll für eine nachhaltige Zukunft handeln.
In Mecklenburg-Vorpommern wurde der Beitrag „Rassismusprojekt – Desinformationen keinen Raum geben!“ der Niels-Stensen-Schule in Schwerin ausgezeichnet.
In der Hansestadt Rostock wurde am 9. Juni 2026 im Rahmen der Auszeichnungsveranstaltung zum Wettbewerb „Internationale Nachhaltigkeitsschule / Umweltschule in Europa“ 2024-2026 auch einer der Landespreise zum Schulwettbewerb zur Entwicklungspolitik vergeben: die Schüler*innen der Niels-Stensen-Schule Schwerin wurden für ihren Wettbewerbsbeitrag „(Anti-)Rassismusprojekt – Desinformation keinen Raum geben!“ ausgezeichnet.
Nach einem Grußwort und einem feierlichen Schulchorauftritt erfolgte die Übergabe der Urkunden. Im Anschluss konnten sich alle Preisträger*innen auf einem Markt der Möglichkeiten über ihre Wettbewerbsbeiträge informieren und austauschen. Auf diese Weise sind schon jetzt viele neue Ideen für weitere Wettbewerbsrunden entstanden.
Die Veranstaltung wurde organisiert vom Institut für Qualitätsentwicklung des Bildungsministeriums Mecklenburg-Vorpommern und unterstützt durch Regionalkoordination Janni Umlauf von Engagement Global.
Die Auszeichnung weiterer Landes-Preisträger*innen erfolgt in Kürze.
In Rheinland-Pfalz erhielten die Beiträge „Fakten im Fokus, Stories im Herzen: Wie wir mit Code und Recherche die Welt (be-)greifen.“ und „Youth for YOUth – Zwischen Klischee und Realität in Rwanda auf dem afrikanischen Kontinent“ eine Auszeichnung. Der Lehrkräfte-Engagementpreis ging an Stephan Vogt von der BBS Montabaur in Montabaur.
Anlässlich des dritten Tags der Nachhaltigkeit kamen am 18. Juni 2026 über 100 Teilnehmende aus allen Regionen von Rheinland-Pfalz im Mainz zusammen, um sich zu Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) auszutauschen und besonderes Engagement zu würdigen. Die Veranstaltung richtete sich gleichermaßen an Lehrkräfte und Schüler*innen.
Nach der offiziellen Begrüßung starteten Workshops, die sowohl für Lehrkräfte als auch für Schüler*innen angeboten wurden. Die 90-minütigen Formate ermöglichten intensiven Austausch und konkrete Einblicke in nachhaltige Bildungsansätze. Ein Workshop wurde von Engagement Global durchgeführt, das Thema: „BNE an der Schule. Arbeiten mit dem Orientierungsrahmen Globale Entwicklung“. Hier konnten 14 engagierte Lehrkräfte und Schulleitungen konkrete Anregungen für die Umsetzung von BNE im Unterricht gewinnen.
Am Nachmittag war Bildungsministerin Dr. Ute Eiling-Hütig vor Ort, die in einem Grußwort die Bedeutung nachhaltiger Bildung unterstrich und im Anschluss die Ehrungen übernahm. Ausgezeichnet wurden Schulen und Projekte in den Wettbewerben: „Nachhaltige Schule“, „Schulwettbewerb zur Entwicklungspolitik“ und „ACT – Eine Welt-Schulpreis“.
Im Rahmen des Schulwettbewerbs zur Entwicklungspolitik erhielten folgende Beiträge Landespreise: das EifeL-Gymnasium Auerburg für den Beitrag „Stereotypische Darstellungen von Afrika“ und die Mannlich-Realschule Zweibrücken für den Beitrag „App-Check Odyssey“. Darüber hinaus wurde der Lehrkräfte-Engagement-Preis an Stephan Vogt für die Entwicklung des Spiels „Factopolis“ verliehen.
Der dritte Tag der Nachhaltigkeit zeichnete sich durch eine offene, wertschätzende Atmosphäre aus. Der Austausch zwischen Schüler*innen, Lehrkräften und Partnerorganisationen machte deutlich, wie vielfältig und engagiert nachhaltige Bildung bereits in Rheinland-Pfalz umgesetzt wird.
In Sachsen wurden zwei Beiträge geehrte: „Voices Unheard Dresden“ des BSZ für Wirtschaft in Dresden und „Donald Trumps Desinformation – wie politische Erzählungen Wahrnehmung formen“ des Lessing-Gymnasiums in Döbeln. Den Lehrkräfte-Engagementpreis erhielt Nico Lorenz vom Joliot-Curie-Gymnasium in Görlitz.
Am 1. Juli 2026 wurden in Dresden die Landespreisträger*innen des Schulwettbewerb zur Entwicklungspolitik von Kultusminister Conrad Clemens ausgezeichnet. „Ich freue mich, dass wir so tolle Schulen haben, die sich erfolgreich für Bildung für nachhaltige Entwicklung engagieren. Danke an alle, die sich für diese wichtigen Ziele einsetzen“, so Clemens.
Die eingereichten Beiträge machen das Engagement junger Menschen für gesellschaftliche, globale Herausforderungen sichtbar. Sie zeigen Neugier, kritisches Denken, sorgfältige Analyse, Kreativität, Gestaltungskompetenz und den Mut, die eigene Stimme einzubringen – Fähigkeiten, die wir für die Zukunft dringend brauchen.
Die Sonderpreise des Bundeslands Sachsen für herausragende regionale Beiträge gehen an das BSZ für Wirtschaft in Dresden für den Podcast-Beitrag „Voices Unheard Dresden“ und das Lessing-Gymnasium in Döbeln mit dem Beitrag „Donald Trumps Desinformation – wie politische Erzählungen Wahrnehmung formen“. Der Engagementpreis für Lehrkräfte geht an Nico Lorenz vom Joliot-Curie-Gymnasium in Görlitz.
Auch die Preisträger*innen des Song Contests, „Dein Song für EINE WELT!“, der offiziellen Begleitmaßnahme zum Schulwettbewerb, wurden im Rahmen der Veranstaltung gewürdigt.
In Thüringen erhielten die Beiträge „Schützt die Rentiere“ der Staatliche Grundschule Kaltenwestheim in Kaltennordheim und „Der Weg des T-Shirts: Vom Nadelstich zum Faktencheck“ des Staatlichen Gymnasiums Albert Schweitzer in Ruhla eine Auszeichnung. Der Lehrkräfte-Engagementpreis ging an Petra Karn, ebenfalls vom Staatlichen Gymnasium Albert Schweitzer in Ruhla.
Am 2. Juli waren Delegationen der beiden Schulen nach Erfurt eingeladen, wo im Rahmen der Auszeichnungsveranstaltung "Thüringer Nachhaltigkeitsschule - Umweltschule in Europa" übergeben. Die Veranstaltung bot Schüler*innen außerdem die Möglichkeit Lernangebote zu BNE-relevanten Themen an unterschiedlichen Stationen wahrnehmen.
Ausgezeichnet wurden der Beitrag „Schützt die Rentiere“ der Staatlichen Grundschule Kaltenwestheim in Kaltennordheim und „Der Weg des T-Shirts: Vom Nadelstich zum Faktencheck“ des Staatlichen Gymnasium Albert Schweitzer aus Ruhla. Den Lehrkräfte-Engagementpreis nahm stellvertretend für die ausgezeichnete Petra Karn, ebenfalls vom Staatlichen Gymnasium Albert Schweitzer in Ruhla, ein Kollege entgegen.
Hinweis:
Sobald weitere Preisverleihungen in den Bundesländern erfolgt sind, wird diese Seite entsprechend aktualisiert.
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