Die vier Gewinnerschulen der NRO-Sonderpreise
Ein musikalisch unterlegtes Intro zeigt zunächst den Titel „Schulwettbewerb zur Entwicklungspolitik 2023/2024“, daneben erscheint das Logo mit der Aufschrift „alle für EINE WELT für alle“. Das Logo formiert sich zu einer Weltkugel, die im nächsten Bild auf dem Zeigefinger eines Jungen steht.
Links neben ihm ist ein Mädchen zu sehen, das sich stark zeigt und in seiner Hand einen Pflanzenzweig hält. In der Kleidung des Mädchens zeichnet sich ein Friedenssymbol, weiter oben im Bild fliegt eine weiße Taube. Das Thema der Wettbewerbsrunde wird eingeblendet: Globaler Kurswechsel: Sei du selbst die Veränderung!
Es folgt die Einblendung der Preisträgerkategorie, nämlich NRO-Sonderpreise in den Alterskategorien 1-4. Es erscheint eine Deutschlandkarte, auf der der Ort Koblenz markiert und eingeblendet wird. Eine Weltkugel rollt durchs Bild und eröffnet den Blick auf das Schulgelände der Willi-Graf-Schule Neuendorf.
NRO-Sonderpreis: Willi-Graf-Schule Neuendorf, Koblenz (Rheinland-Pfalz)
Die Klasse 4b der Willi-Graf-Schule in Koblenz hat einen Mutmach-Film über Freundschaft und Toleranz gedreht.
Klassenlehrerin Vivienne Scholz erklärt: „Dass einfach diese Akzeptanz fehlt, und nicht nur Kinder, sondern auch Erwachsene ausgegrenzt werden.“
Schülerin Anna, 10 Jahre, ergänzt: „Und das wollen wir nicht mehr in unserer Welt.“
Ausgangspunkt war die Auseinandersetzung mit dem Namenspatron der Schule.
Schüler Jerano, 10 Jahre, berichtet: „Willi Graf wollte mit seiner Weißen Rose die Leute inspirieren, dass hier alle willkommen sind.“
Bei der Erarbeitung kamen auch sehr persönliche Erlebnisse zur Sprache.
Schüler Haxhi, 9 Jahre, über seine persönlichen Erfahrungen: „Da haben die mich ausgelacht. Einfach nur, weil ich geheult habe, wegen meinem Bruder, der gestorben ist. Keine Ahnung warum.“
Eine Schülerin spricht in einem Ausschnitt aus dem Film der Lerngruppe: „Jamal ist anders als ich. Ich bin anders als du. Wir sind alle einzigartig.“
Schülerin Anna, 10 Jahre, sagt abschließend: „Mut bedeutet, dass man sich für andere einsetzt oder den anderen hilft. Und dass man auf keinen Fall damit aufhören soll, mutig zu sein, und weitermachen soll.“
Zwei Kinder sagen: „Sei du selbst die Veränderung!“
Alle Schülerinnen und Schüler rufen: „Alle für EINE WELT für alle“
Eine Weltkugel dreht sich im Bild. Es erscheint eine Deutschlandkarte, auf der der Ort Königslutter markiert und eingeblendet wird. Eine Weltkugel rollt durchs Bild und eröffnet den Blick auf das Schulgelände der Rudolf-Dießel-Schule.
NRO-Sonderpreis: Rudolf-Dießel-Schule, Königslutter (Niedersachsen)
13 Förderschülerinnen und -Schüler der Rudolf-Dießel-Schule in Königslutter haben sich damit auseinandergesetzt, was ein glückliches Leben ausmacht.
Schüler Damien sagt, was er dazu aufgeschrieben hat: „…dass ich Bildung habe, dass die Umwelt besser wird, und meine Familie!“
Die Kinder betrachteten dabei nicht nur ihren eigenen Lebensalltag, sondern auch den von Kindern in drei afrikanischen Ländern.
Schüler Damien, 12 Jahre, erklärt: „Manche Kinder wünschen sich, dass sie auch in die Schule gehen können.“
Durch den Perspektivwechsel entwickelten die Kinder nicht nur ein Gespür für globale Ungerechtigkeiten, sondern auch das Bedürfnis, selbst wirksam zu werden. Sie bastelten und verkauften Armbänder für Unicef.
Schülerin Lara, 11 Jahre, berichtet: „Und dafür haben wir einen Schulkoffer gespendet. Ich bin sehr stolz auf meine Klassenkameraden.“
Klassenlehrerin Birgit Tostmann ergänzt: „Sich selber in Gesellschaft einzumischen, sich selber eine Haltung zu bilden, und dass sich daraus etwas entwickelt.“
Zwei Kinder sagen: „Sei du selbst die Veränderung!“
Alle Schülerinnen und Schüler rufen: „Alle für EINE WELT für alle“
Eine Weltkugel dreht sich im Bild. Es erscheint eine Deutschlandkarte, auf der der Ort Köln markiert und eingeblendet wird. Eine Weltkugel rollt durchs Bild und eröffnet den Blick auf das Schulgelände der Hildegard-von-Bingen-Schule.
NRO-Sonderpreis: Hildegard-von-Bingen-Schule, Köln (Nordrhein-Westfalen)
Die Tansania-AG der Hildegard-von-Bingen-Schule Köln hat einen Film über ihren Austausch mit der Wende Secondary School in Tansania erstellt. Im Fokus stand der Prozess der Visavergabe.
Es folgt ein Ausschnitt aus dem Film „700 km – Der lange Weg zum Visum“: „Wir dachten, in Tansania wäre der Prozess ähnlich, doch es stellte sich als große Herausforderung heraus.“
Die tansanische Austauschgruppe musste ihre Visa mehrfach beantragen und viermal die zwölfstündige Reise nach Daressalam und zurück bewältigen.
Schülerin Luise, 16 Jahre, sagt: „Wir stellen uns irgendwie selber auf so einen hohen Teller und die müssen irgendwie total gucken, wie sie darauf kommen und wir können aber runterspringen.“
Die Schülerinnen und Schüler erstellten einen Leitfaden zur Visavergabe und kontaktierten den zuständigen Landtagsabgeordneten.
Schülerin Luise, 16 Jahre, erklärt: „Deshalb haben wir uns auch an die Politik gewandt, weil sowas halt die kleinen Schritte sind, die vielleicht diese soziale Ungerechtigkeit irgendwie langsam neutralisieren.“
Zwei Jugendliche sagen: „Sei du selbst die Veränderung!“
Alle Schülerinnen und Schüler rufen: „Alle für EINE WELT für alle“
Eine Weltkugel dreht sich im Bild. Es erscheint eine Deutschlandkarte, auf der der Ort Unterschleißheim markiert und eingeblendet wird. Eine Weltkugel rollt durchs Bild und eröffnet den Blick auf das Schulgelände des Carl-Orff-Gymnasiums.
NRO-Sonderpreis: Carl-Orff-Gymnasium, Unterschleißheim (Bayern)
Schülerinnen und Schüler des Carl-Orff-Gymnasiums in Unterschleißheim und der Secondary School in Eersterivier bei Kapstadt haben in einem Theaterstück Licht- und Schattenseiten beider Großstädte dargestellt.
Eine erste Gruppe ruft: „München!“
Eine zweite Gruppe ruft: „Cape Town!“
Schülerin Kira, 20 Jahre, erklärt: „Wenn man hinter die Kulissen schaut, in Deutschland hohe Mieten, gerade in München auch Arbeitslosenquote, in Südafrika auch hohe Arbeitslosenquote.“
Michael Blum, Leiter Theater-AG, ergänzt: „Wenn man Armut lösen will, muss man sich eine globale Lösung überlegen.“
Schülerin Kira, 20 Jahre, sagt: „Ich glaube, unser Stück bietet nicht die Lösung in sich, aber bietet einem den Weg, selber darüber nachzudenken.“
Schülerin Lina, 16 Jahre, fügt hinzu: „…wie man offen ist und auf die Menschen zugeht und mit ihnen redet.“
Schülerin Zimfefe, 18 Jahre, berichtet: „Ganz gleich, woher wir kommen oder welche Hautfarbe wir haben, wir haben zusammengearbeitet und wurden erst Freunde und dann eine Familie.“
Zwei Jugendliche sagen: „Sei du selbst die Veränderung!“
Alle Schülerinnen und Schüler rufen: „Alle für EINE WELT für alle“
Eine Weltkugel dreht sich im Bild. Man sieht zwei Kinder, die Windräder in ihren Händen halten und pusten. Daraufhin ziehen Linien, die an Wind erinnern, in die nächste Bildsequenz, die noch einmal den Jungen zeigt, der eine Weltkugel auf seinem Zeigefinger hält. Links neben ihm ist wieder ein Mädchen zu sehen, das sich stark zeigt und in seiner Hand einen Pflanzenzweig hält. In der Kleidung des Mädchens zeichnet sich ein Friedenssymbol, weiter oben im Bild fliegt eine weiße Taube.
Das Thema der Wettbewerbsrunde wird eingeblendet: Globaler Kurswechsel: Sei du selbst die Veränderung! Über dem Bild wird mit zugehörigen Logos eingeblendet: Schirmherr: Der Bundespräsidenten und Im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.
Unter dem Bild erscheinen folgende Hinweise: Durchgeführt von Engagement Global, gefördert von der Kultusminister Konferenz, In Kooperation mit Aktion gegen den Hunger, Bertelsmann Stiftung, Cornelsen, Grundschulverband, Kindernothilfe, Spiesser – die Jugendzeitschrift, TUI Care Foundation und Zeit für die Schule.