Die drei Gewinnerschulen in Kategorie 1
Ein musikalisch unterlegtes Intro zeigt zunächst den Titel „Schulwettbewerb zur Entwicklungspolitik 2023/2024“, daneben erscheint das Logo mit der Aufschrift „alle für EINE WELT für alle“. Das Logo formiert sich zu einer Weltkugel, die im nächsten Bild auf dem Zeigefinger eines Jungen steht. Links neben ihm ist ein Mädchen zu sehen, das sich stark zeigt und in seiner Hand einen Pflanzenzweig hält. In der Kleidung des Mädchens zeichnet sich ein Friedensymbol, weiter oben im Bild fliegt eine weiße Taube. Das Thema der Wettbewerbsrunde wird eingeblendet: Globaler Kurswechsel: Sei du selbst die Veränderung! Es folgt die Einblendung der Preisträgerkategorie, nämlich Kategorie 1 und der zugehörigen Klassenstufen, Klasse 1-4. Es erscheint eine Deutschlandkarte, auf der der Ort Nördlingen markiert und eingeblendet wird. Eine Weltkugel rollt durchs Bild und eröffnet den Blick auf das Schulgelände der Grundschule Nördlingen-Mitte.
Kategorie 1, 2. Preis: Grundschule Nördlingen-Mitte, Nördlingen (Bayern)
Die Moviebande der Grundschule in Nördlingen hat einen Film über die Verschmutzung der Meere gedreht.
Es ist ein Ausschnitt aus dem Film „Alarm in den Ozeanen“ zu sehen: „Die Ozeane ersticken immer mehr in Plastik.“
Schülerin Alina, 11 Jahre, sagt: „Viele Tiere denken, dass das auch Essen ist, und können daran ersticken.“
Es folgt ein weiterer Ausschnitt aus dem Film „Alarm in den Ozeanen“: „Auch große Schiffe, die Waren transportieren, werfen ihren Müll einfach über Bord. Brauchen wir wirklich Äpfel aus Chile, Neuseeland oder Südafrika?“
Schülerin Ronja, 11 Jahre, erklärt: „Wir haben auch selber Äpfel und brauchen die nicht aus irgendeinem anderen Land.“
Mit ihrem Film waren die drei Schülerinnen bereits auf vielen Filmfestivals.
Ein weiterer Ausschnitt aus dem Film „Alarm in den Ozeanen“ setzt ein: „Erzählt von den Ozeanen! Erzähle von weniger werdenden Fischbeständen, Wasserverschmutzung, Artensterben. Wir sind Gäste in dieser Welt. Benehmen wir uns so?“
Zwei Kinder sagen: „Sei du selbst die Veränderung!“
Alle Schülerinnen und Schüler rufen: „Alle für EINE WELT für alle“
Eine Weltkugel dreht sich im Bild. Es erscheint eine Deutschlandkarte, auf der der Ort Marne markiert und eingeblendet wird. Eine Weltkugel rollt durchs Bild und eröffnet den Blick auf das Schulgelände der Reimer-Bull-Schule Marne.
Kategorie 1, 1. Preis: Reimer-Bull-Schule Marne, Marne (Scheswig-Holstein)
An der Reimer-Bull-Schule in Marne hat sich die Klasse 2B den 17 Nachhaltigkeitszielen und dem Thema Müll gewidmet.
Klassenlehrerin Blanka Hinrichs erklärt: „Zunächst war der Auslöser, dass wir von unserer Putzfee eine Auszeichnung bekamen, dass unsere Klasse die sauberste sei in ihrem Reinigungsbereich.“
Um auch ihre Mitschülerinnen und -schüler zum „sauberen“ Handeln zu bewegen, entwickelten die Kinder einen interaktiven Kalender. Er informiert über die Müll-Problematik, bietet Lösungsansätze und kann durch Ideen anderer Schülerinnen und Schüler stetig erweitert werden.
Schülerin Line, 8 Jahre, sagt: „Als wir den Kalender aufgehängt haben, war ich schon stolz, hatte ein gutes Gefühl.“
Klassenlehrerin, Blanka Hinrichs, erklärt: „Also mein generelles pädagogisches Ziel ist natürlich, die Kinder dabei zu unterstützen, Gestalter und Gestalterinnen ihrer Welt zu sein und somit ihrer eigenen Zukunft.“
Zwei Kinder sagen: „Sei du selbst die Veränderung!“
Alle Schülerinnen und Schüler rufen: „Alle für EINE WELT für alle“
Eine Weltkugel dreht sich im Bild. Es erscheint eine Deutschlandkarte, auf der der Ort Hemslingen markiert und eingeblendet wird. Eine Weltkugel rollt durchs Bild und eröffnet den Blick auf das Schulgelände der Grundschule Hemslingen.
Kategorie 1, 3. Preis: Grundschule Hemslingen, Hemslingen (Niedersachsen)
Die „Frei Day“ Gruppe zum SDG 12 der Grundschule Hemslingen hat sich mit den Produktionsbedingungen von Kleidung und der Problematik von Fast Fashion beschäftigt.
Schulleiterin Nadja Köhler erklärt: „Es ist bei uns so, dass am Anfang des Schuljahres jedes Kind sich eines der 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung aussucht und überlegt, wozu es arbeiten möchte.“
Schülerin Isabel, 10 Jahre, beschreibt das Vorgehen: „Wir haben das T-Shirt untersucht und geschaut, aus welchem Land das kommt.“
Schülerin Thea, 9 Jahre, ergänzt: „Und in Bangladesch, die müssen da halt hart arbeiten und kriegen halt wenig Geld dafür.“
Schüler Isabel, 10 Jahre, knüpft an: „Ich fand, dass sehr viel Kunststoff und sehr viel Wasser verbraucht wird.“
Die Kinder entwickelten eine Kleider-Reparaturwerkstatt, um den Textilkonsum in ihrem Umfeld einzudämmen. Außerdem initiierte die Gruppe eine Kleidertauschbörse, zu der sie alle Menschen aus Hemslingen einluden.
Schülerin Alissa, 10 Jahre, zeigt sich begeistert: „Da waren so viele Leute dabei und ich habe mich so fröhlich gefühlt, dass das so alles geklappt hat.“
Zwei Kinder sagen: „Sei du selbst die Veränderung!“
Alle Schülerinnen und Schüler rufen: „Alle für EINE WELT für alle“
Eine Weltkugel dreht sich im Bild. Man sieht zwei Kinder, die Windräder in ihren Händen halten und pusten. Daraufhin ziehen Linien, die an Wind erinnern, in die nächste Bildsequenz, die noch einmal den Jungen zeigt, der eine Weltkugel auf seinem Zeigefinger hält. Links neben ihm ist wieder ein Mädchen zu sehen, das sich stark zeigt und in seiner Hand einen Pflanzenzweig hält. In der Kleidung des Mädchens zeichnet sich ein Friedensymbol, weiter oben im Bild fliegt eine weiße Taube.
Das Thema der Wettbewerbsrunde wird eingeblendet: Globaler Kurswechsel: Sei du selbst die Veränderung! Über dem Bild wird mit zugehörigen Logos eingeblendet: Schirmherr: Der Bundespräsidenten und Im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.
Unter dem Bild erscheinen folgende Hinweise: Durchgeführt von Engagement Global, gefördert von der Kultusminister Konferenz, In Kooperation mit Aktion gegen den Hunger, Bertelsmann Stiftung, Cornelsen, Grundschulverband, Kindernothilfe, Spiesser – die Jugendzeitschrift, TUI Care Foundation und Zeit für die Schule.