Die drei Gewinnerschulen in Kategorie 5
Ein musikalisch unterlegtes Intro zeigt zunächst den Titel „Schulwettbewerb zur Entwicklungspolitik 2023/2024“, daneben erscheint das Logo mit der Aufschrift „alle für EINE WELT für alle“. Das Logo formiert sich zu einer Weltkugel, die im nächsten Bild auf dem Zeigefinger eines Jungen steht. Links neben ihm ist ein Mädchen zu sehen, das sich stark zeigt und in seiner Hand einen Pflanzenzweig hält. In der Kleidung des Mädchens zeichnet sich ein Friedenssymbol, weiter oben im Bild fliegt eine weiße Taube. Das Thema der Wettbewerbsrunde wird eingeblendet: Globaler Kurswechsel: Sei du selbst die Veränderung! Es folgt die Einblendung der Preisträgerkategorie, nämlich Kategorie 5 (Schulpreis und ENSA-Preis). Es erscheint eine Deutschlandkarte, auf der der Ort Bochum markiert und eingeblendet wird. Eine Weltkugel rollt durchs Bild und eröffnet den Blick auf das Schulgelände der Köllerholzschule.
Kategorie 5, Schulpreis: Köllerholzschule, Bochum (Nordrhein-Westfalen)
Die Köllerholzschule in Bochum engagiert sich seit 30 Jahren für Bildung für Nachhaltige Entwicklung.
Schulleiter Stephan Vielhaber: „Wir brauchen andere Lernorte, und wir haben einen Lernort geschaffen in unserer Schule, der verkopften Unterricht verändert.“
Schülerin Rena, 10 Jahre, über die Möglichkeiten an alternativen Lernorten auf dem Schulgelände: „Wir können Lebenswesen aus dem Teich rausfischen, in ein Aquarium tun und uns die genauer unter die Lupe nehmen.“
Die Kinder betreiben eine Schülerfirma, in der sie faire Produkte wie Kaffee verkaufen.
Übersetzerin Stefanie Hoppe sagt: „Das wurde organisiert über das Eine-Welt-Netzwerk NRW.“
Die Schule kümmert sich auch um einen alten Industriewald in der Nähe.
Schülerin Helena, 10 Jahre, erklärt: „Der Wald ist ja auch schön, und ich gehe auch gerne in den Wald. Und dann müssen wir doch auch auf die Natur aufpassen.“
Schulleiter Stephan Vielhaber sagt: „Kinder schmieden Pläne, kriegen Unterstützung und setzen die dann um. Alles, was wir machen, immer, immer, immer durch die Hände der Kinder.“
Schülerin Rena, 10 Jahre, erklärt: „Für mich bedeutet das, dass wir uns auch akzeptieren, so wie wir sind.“
Zwei Kinder sagen: „Sei du selbst die Veränderung!“
Alle Schülerinnen und Schüler rufen: „Alle für EINE WELT für alle“
Eine Weltkugel dreht sich im Bild. Es erscheint eine Deutschlandkarte, auf der der Ort Berlin markiert und eingeblendet wird. Eine Weltkugel rollt durchs Bild und eröffnet den Blick auf das Schulgelände der Brillat-Savarin-Schule (Oberstufenzentrum Gastgewerbe).
Kategorie 5, Schulpreis: Brillat-Savarin-Schule (Oberstufenzentrum Gastgewerbe), Berlin (Berlin)
Das Oberstufenzentrum Gastgewerbe der Brillat-Savarin-Schule in Berlin legt seit fünf Jahren einen Schwerpunkt auf Bildung für nachhaltige Entwicklung.
Aisha Lahmann, Lehrerin für Englisch, Deutsch und Praxis für Hotelfachleute, erklärt der Lerngruppe: „Wir wollen uns heute angucken, wie unsere Schule sich verändern kann und wie die 2045 in der Zukunft aussehen kann.“
In einer Planungswerkstatt arbeiten Schulleitung, Lehrkräfte und die Schülerschaft gemeinschaftlich an der Umsetzung von Ideen.
Schüler Robin, 24 Jahre, berichtet: „Für mich ist es sehr spannend zu sehen, dass man so viel Mitspracherecht in der Schule auch kriegt. Nicht nur mit teilzunehmen und nicht nur zuzuhören, sondern auch Mitglied zu sein.“
Ralf Späth, Abteilungsleiter Hotelfach, benennt ein Beispiel: „Das grüne Klassenzimmer, die grüne Lerninsel ist so etwas, was in dem Zusammenhang entstanden ist.“
In der Praxis werden Projekte aus Schulunterricht und Lernalltag zusammengeführt.
Durch Digitalisierung werden Ressourcen wie Papier eingespart und Vernetzung gefördert.
Schulleiter Jürgen Dietrich sagt: „Den Schülerinnen und Schülern die Vorteile der Digitalisierung im Zusammenhang mit Nachhaltigkeit klar zu machen.“
Schüler Robin, 24 Jahre, ist sich sicher: „Wenn da auch Verantwortung in Betrieben und auch Schulen an die Hand genommen wird, dann gibt es auf jeden Fall Hoffnung.“
Zwei Jugendliche sagen: „Sei du selbst die Veränderung!“
Alle Schülerinnen und Schüler rufen: „Alle für EINE WELT für alle“
Eine Weltkugel dreht sich im Bild. Es erscheint eine Deutschlandkarte, auf der der Ort Düsseldorf markiert und eingeblendet wird. Eine Weltkugel rollt durchs Bild und eröffnet den Blick auf das Schulgelände der Carl-Benz-Realschule Oberkassel.
Kategorie 5, Schulpreis: Carl-Benz-Realschule Oberkassel, Düsseldorf (Nordrhein-Westfalen)
An der Carl-Benz-Realschule Oberkassel in Düsseldorf wird Bildung für nachhaltige Entwicklung ganzheitlich gedacht. Ihr Herzstück ist der Eine-Welt-Rat, der sich mit Politik, Schulentwicklung und BNE befasst.
Schülerin Margherita, 17 Jahre, erklärt: „Einmal die Woche treffen wir uns, und wir vertreten alle Länder, das sind 27 Länder, also 27 Nationen, die vertreten sind.“
Schulleiterin Bettina Peiffer: „Wir fördern basisdemokratische Prozesse, wir fördern Partizipation, indem wir die jungen Menschen ganz gezielt an Schulentwicklung beteiligen.“
Schüler David spricht vor dem Eine-Welt-Rat: „Das Motto ist ja ‚Global denken, lokal handeln‘, wie könnten wir das hier in der Carl-Benz-Realschule umsetzen?“
Nadja Worzek, SV-Lehrerin und BNE-Koordinatorin, sagt: „Mir fällt extrem auf, dass die Schülerinnen und Schüler selbstbewusster werden, weil sie mitbestimmen dürfen.“
Schülerin Margherita, 17 Jahre, erklärt: „Es ist meine Zukunft, und ich kann etwas tun für die Zukunft. Und wenn ich es nicht tue, dann verpasse ich irgendetwas.“
Zwei Jugendliche sagen: „Sei du selbst die Veränderung!“
Alle Schülerinnen und Schüler rufen: „Alle für EINE WELT für alle“
Eine Weltkugel dreht sich im Bild. Es erscheint eine Deutschlandkarte, auf der der Ort Magdeburg markiert und eingeblendet wird. Eine Weltkugel rollt durchs Bild und eröffnet den Blick auf das Schulgelände der Comeniusschule (Förderschwerpunkt Lernen).
Kategorie 5, Schulpreis: Comeniusschule (Förderschwerpunkt Lernen), Magdeburg (Sachsen-Anhalt)
Die Förderschule für Lernbehinderte Comenius in Magdeburg hat sich ganz einer nachhaltigen Schulkultur verschrieben.
Schulleiter Christian Schindehütte erklärt: „Wir orientieren uns an den 17 globalen Zielen. Und in diesem Zusammenhang sind in den letzten Jahren sehr, sehr viele verschiedene Arbeitsschwerpunkte entstanden.“
Zum Beispiel die Gruppe der „Global Kids“. Von ihnen bereits umgesetzt: das „Umweltprojekt Papier“.
Schüler John, 16 Jahre, sagt: „Wir Global Kids wollen für unsere Schule, unsere Gemeinschaft etwas Gutes tun, um die Umwelt zu schützen.“
Schulleiter Christian Schindehütte berichtet: „Die Arbeit der Global Kids hat einen sehr, sehr positiven Effekt auf die gesamte Schulgemeinschaft. Wir konnten feststellen, dass sich Kinder, die eben aktiv mitgestalten, sich ganz anders mit Schule identifizieren.“
Schülerin Lee-Ann, 13 Jahre, ergänzt: „Wenn man selber was mitbestimmen darf oder kann, fühlt sich das gut an.“
Die erfolgreiche Umsetzung zahlreicher Projekte bestärkt nicht nur die Schülerinnen und Schüler, sich weiter für Nachhaltigkeitsthemen zu engagieren, sondern auch die Schulleitung.
Schulleiter Christian Schindehütte sagt: „Wenn wir unsere Schüler auf Nachhaltigkeit ansprechen, wissen sie immer sofort: Ja, da gibt es ja die 17 Ziele. Das ist für mich persönlich Ansporn, hier die Schule weiter aktiv zu gestalten.“
Zwei Jugendliche sagen: „Sei du selbst die Veränderung!“
Alle Schülerinnen und Schüler rufen: „Alle für EINE WELT für alle“
Eine Weltkugel dreht sich im Bild. Es erscheint eine Deutschlandkarte, auf der der Ort Emden markiert und eingeblendet wird. Eine Weltkugel rollt durchs Bild und eröffnet den Blick auf das Schulgelände des Max-Windmüller-Gymnasiums.
Kategorie 5, Schulpreis: Max-Windmüller-Gymnasium, Emden (Niedersachsen)
Getreu dem Leitbild „Verantwortlich handeln – für eine bessere Welt eintreten“ widmet sich das Max-Windmüller-Gymnasium in Emden seit vielen Jahren Themen globaler nachhaltiger Entwicklung.
UNESCO-Schulkoordinator Kai Gambler erklärt: „Wir versuchen, möglichst viele Schülerinnen und Schüler aktiv mit einzubinden. Wir versuchen, ihnen die Möglichkeit zu geben, selbst zu gestalten.“
Im Klimaparlament und Klimarat können Schülerinnen und Schüler aktiv mitbestimmen.
Schülerin Julia, 15 Jahre, sagt: „Die 17 Nachhaltigkeitsziele probieren wir überall, wo wir können, zu integrieren, da sie eben als wichtiges Leitbild stehen in unserer Schule.“
Darüber hinaus fördert die Schule eine nachhaltige Geschichts- und Erinnerungskultur.
Schülerin Mia, 19 Jahre, hat eine klare Meinung: „Das Projekt heißt ‘Keep the memory alive!’ Ich würde fast sagen, heute ist es wichtiger denn je, dass die Shoah in den Köpfen der Menschen im kulturellen Gedächtnis präsent bleibt. Denn wir sehen wieder zunehmend antisemitische Vorfälle auf den Straßen, in den Universitäten. Verantwortlich handeln bedeutet für mich, dass man vor den großen Problemen unserer Zeit, unserer Welt nicht die Augen verschließt.“
Zwei Jugendliche sagen: „Sei du selbst die Veränderung!“
Alle Schülerinnen und Schüler rufen: „Alle für EINE WELT für alle“
Eine Weltkugel dreht sich im Bild. Es erscheint eine Deutschlandkarte, auf der der Ort Münster markiert und eingeblendet wird. Eine Weltkugel rollt durchs Bild und eröffnet den Blick auf das Schulgelände des Overberg-Kollegs.
Kategorie 5, ENSA-Preis: Overberg-Kolleg Münster (Nordrhein-Westfalen)
Das Overberg-Kolleg in Münster hat 2019 einen BNE-Projektkurs eingeführt und daraus ein ganzheitliches Leitbild für die Schule entwickelt.
Schulleiter Ansgar Heskamp, erklärt: „Es geht um eine globale Weltsicht, und dazu gehören dann auch Kompetenzen, die da entwickelt werden müssen.“
Schüler Moritz, 25 Jahre, sagt: „Also erstmal das ist ein bisschen Umstellung, wie viel Autonomie man hier als Schüler hat, aber auch vor allem, um was mitzugestalten hier an der Schule.“
Seit vielen Jahren pflegt die Schule eine Partnerschaft mit Togo.
Schüler Moritz, 25 Jahre, erklärt: „Wir arbeiten da mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen zusammen. Wir reden über die SDGs.“
Schulleiter Ansgar Heskamp sagt: „Schule muss sich heute bewähren an der Frage, ob sie gesellschaftlich wirksam werden kann und die jungen Leute gut vorbereitet auch auf die Wirklichkeit in der Gesellschaft.“
Ihr Konsumverhalten haben die Studierenden bereits nachhaltig verändert.
Schülerin Mariia, 26 Jahre, berichtet von ersten Veränderungen in ihrem persönlichen Alltag: „Ich mache schon seit zwei Ferien, statt irgendwo zu fliegen, einfach eine Fahrradtour.“
Schüler Moritz, 25 Jahre, erklärt: „Deshalb finde ich, dass die Partnerschaften vor allem wichtig sind, damit wir zusammen alle am selben Strang ziehen, dasselbe Ziel haben und zusammenarbeiten können.“
Zwei Jugendliche sagen: „Sei du selbst die Veränderung!“
Alle Schülerinnen und Schüler rufen: „Alle für EINE WELT für alle“
Eine Weltkugel dreht sich im Bild. Man sieht zwei Kinder, die Windräder in ihren Händen halten und pusten. Daraufhin ziehen Linien, die an Wind erinnern, in die nächste Bildsequenz, die noch einmal den Jungen zeigt, der eine Weltkugel auf seinem Zeigefinger hält. Links neben ihm ist wieder ein Mädchen zu sehen, das sich stark zeigt und in seiner Hand einen Pflanzenzweig hält. In der Kleidung des Mädchens zeichnet sich ein Friedenssymbol, weiter oben im Bild fliegt eine weiße Taube.
Das Thema der Wettbewerbsrunde wird eingeblendet: Globaler Kurswechsel: Sei du selbst die Veränderung! Über dem Bild wird mit zugehörigen Logos eingeblendet: Schirmherr: Der Bundespräsidenten und Im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.
Unter dem Bild erscheinen folgende Hinweise: Durchgeführt von Engagement Global, gefördert von der Kultusminister Konferenz, In Kooperation mit Aktion gegen den Hunger, Bertelsmann Stiftung, Cornelsen, Grundschulverband, Kindernothilfe, Spiesser – die Jugendzeitschrift, TUI Care Foundation und Zeit für die Schule.