Ein musikalisch unterlegtes Intro zeigt eine Weltkugel, die ins Zentrum hüpft und zum Logo des Schulwettbewerbs zur Entwicklungspolitik wird. Es erscheinen zwei junge Menschen. Das eine Kind hält einen Stift und einen Block. Das andere Kind steht mit dem Rücken zum Betrachter und schreibt „Schulwettbewerb zur Entwicklungspolitik 2025/2026“.
Der Hintergrund verändert sich und zeigt viele Zeitungsausschnitte. Eine Teenagerin steht im Bild und hält einen großen Karton in ihren Händen und blickt erstaunt drauf. Von oben fällt das runde Logo des Schulwettbewerbs in den Karton und plötzlich springen ganz viele Nachrichten und Video-Symbole aus dem Karton heraus.
Eine Gruppe von Jugendlichen steht um eine digitale Nachricht herum und blickt mit einer Lupe darauf. Es erscheint der Rundentitel: „Fakten gecheckt? Verändert die Welt mit eurer Story!“
Zwei Kinder blicken gemeinsam in ein Tablet. Daneben erscheint der Text „Preisträgerbeiträge Kategorie 1. Klassen 1-4“.
Auf einer Deutschlandkarte zeichnet ein Junge mit einem sehr großen Stift den Ort Mengerskirchen ein.
Die Klasse 3 B der Franz-Leuninger-Schule im hessischen Mengerskirchen hat einen Stop-Motion-Film zum „fairen Weg der Bananen“ gedreht.
Schüler Noah, 9 Jahre, erzählt: „Wir haben uns gefragt, wo eigentlich unsere Bananen herkommen. Geht es eigentlich den Menschen die sie ernten, gut?“
Sie erkannten, dass mit dem Anbau von Bananen oft schwierige Arbeitsbedingungen verbunden sein können, die auch Kinderrechte betreffen.
Schülerin Emmi, 9 Jahre, beschreibt „In manchen Ländern zum Beispiel, die Kinder müssen da arbeiten und dürfen gar nicht in die Schule gehen, weil die Bauern zu wenig Geld haben.“
Schüler Arian, 10 Jahre, ergänzt: „Das war sehr interessant, dass wenn man nicht Fairtrade kaufen würde, dass man dann ein Kinderrecht bricht. Zum Beispiel das Recht auf Bildung.“
Auf Grundlage dieser Erkenntnisse erstellten die Schülerinnen und Schüler ihren eigenen Stop-Motion-Film.
Klassenleitung Julia Kleemann sagt: „Das war so der Wunsch, das nach außen zu tragen, um dann auch da Teil einer Veränderung zu sein.“
Schüler Islam, 10 Jahre, sagt: „Mit unserem Film möchten wir euch zeigen, warum es wichtig ist, darauf zu achten, wo unsere Produkte herkommen.“
Schülerin Emmi, 9 Jahre, berichtet: „Meine Mama nimmt mich jetzt immer mit zum Einkaufen und wir gucken, dass wir mehr Fairtrade kaufen.“
Schüler Arian, 10 Jahre, erklärt: „Dann wird die Welt ein Stück besser.“
Die Schülerin Emmi und Schüler Arian sagen: „Verändert die Welt – mit Eurer Story!“
Viele Schülerinnen und Schüler rufen „Alle für eine Welt für alle“
Auf einer Deutschlandkarte zeichnet ein Junge mit einem sehr großen Stift den Ort Kelheim ein.
Am Sonderpädagogischen Förderzentrum Kelheim stellte sich die Klasse 3G die Frage: Was passiert eigentlich mit Elektrogeräten, die wir nicht mehr brauchen?
Klassenleitung Valerie Reindl erzählt: Ich habe mir das Thema Elektroschrott ausgesucht, weil es ist halt einfach auch zum Teil eine große Wegwerfgesellschaft.
Klassenleitung Valerie Reindl sagt: „In unserer Welt gibt es sehr viel Elektromüll.”
Kinder rufen: “Jaaa.”
Schülerin Aria erklärt: Elektroschrott ist zum Beispiel ein kaputtes Handy, alles, was mit Strom ist.
Schüler Darin erzählt: „Elektroschrott ist sehr giftig. Also, man darf das nicht in normales Müll reintun.
Um ihre Erkenntnisse kreativ weiterzugeben, entwickelte die Klasse ein eigenes Theaterstück zum Thema.
Schülerinnen und Schüler schauspielern:
“Hey Handy, hey Staubsauger. Was macht denn ihr da drüben?”
„Wir suchen nach einem Plan.”
“Will euch keiner mehr haben, weil nicht mehr alles funkelnagelneu ist?”
Das Stück zeigte dabei nicht nur Probleme auf, sondern bot auch Möglichkeiten, wie Elektroschrott vermieden werden kann.
Schüler Leonardo erzählt: „Ich war das Radio, und dann war Flohmarkt, dann hat jemand mich gekauft und mit nach Hause genommen.
Ich bin stolz auf unser Theater. Es war richtig cool.“
Zwei Kinder sagen: „Verändert die Welt – mit Eurer Story!“
Die ganze Klasse ruft: „Alle für eine Welt für alle“
Auf einer Deutschlandkarte zeichnet ein Junge mit einem sehr großen Stift den Ort Hannover ein.
Die Klasse 4b der Grundschule Beuthener Straße in Hannover hat sich mit den 17 Zielen der Vereinten Nationen beschäftigt – und dazu Kisten gebaut.
Zum Anfassen und Staunen für alle.
Die Schülerinnen und Schüler rappen:
„Wir wollen eine Zukunft haben. Lieber Bäume und Rasen als Parkplätze, Straßen.“
Schülerin Hawa, 10 Jahre, sagt: „Das sind die Ziele, wo Menschen daraus lernen sollen, Dinge zu verbessern.“
Schüler Matteo, 10 Jahre, erklärt:
„Wir wollten<s>,</s> dass jeder unsere Boxen sieht, und dass jeder sich inspiriert also mitzumachen.“
Die Kinder recherchierten zu den Zielen in Bilderbüchern und im Internet. Dann machten sie sich ans Werk.
Schüler Leonas, 10 Jahre, erklärt:
„Hier sauberes Wasser, weil wir sauberes Wasser eben in wasserarme Länder von wasserreichen Ländern eben bringen wollen.“
Schüler Miran, 10 Jahre erzählt:
„Viele Kinder haben keine Schule, und jedes Kind verdient eine Bildung.“
Schülerin Chanel, 9 Jahre, sagt: „Box Nummer 16, Frieden und Gerechtigkeit.“
Schülerin Hawa, 10 Jahre, erklärt: „Dass jeder Mensch in der Welt Frieden und Gerechtigkeit haben sollte.“
Klassenleitung Anette Lenz berichtet:
„Wir hatten das ja sogar auf der Ideen-Expo hier in Hannover ausgestellt, und da kamen auch sehr viele Menschen und waren sehr begeistert.“
Schüler Matteo, 10 Jahre, erklärt:
„Wir könnten noch mehrere Boxen bauen, und dass die ganze Schule mitmacht.“
Zwei Kinder sagen: „Verändert die Welt – mit Eurer Story!“
Die ganze Klasse ruft: „Alle für eine Welt für alle“
Auf einer Deutschlandkarte zeichnet ein Junge mit einem sehr großen Stift den Ort Fulda ein.
An der Antonius von Padua Schule in Fulda haben sich Kinder der 3. und 4. Klasse mit den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung beschäftigt. Mit ihrem Film zeigen sie, wie man Fakten dazu checkt – und ganz konkret etwas verändert.
Schülerinnen und Schüler singen: „Fakten checken ist gut.“
Schülerin Frieda, 10 Jahre, erzählt: „Am Anfang saßen wir im Kreis und haben dann überlegt, was das Ziel bedeuten könnte.“
Nach der Recherche ging es an den Filmdreh. Die Schülerinnen und Schüler haben Behauptungen aufgestellt und diese anschließend geprüft.
Dialog zwischen einer Schülerin und einem Schüler:
Enna, 10 Jahre sagt: „Essen wegschmeißen ist doch nicht schlimm.“
Marlon ruft: „Stop, Faktencheck!“
Schülerin Frieda, 10 Jahre, sagt: „Und am Ende haben wir dann auch herausgefunden, dass es wirklich nicht stimmt.“
Dialog zwischen zwei Schülerinnen:
Hedi, 9 Jahre sagt: „In Deutschland werden pro Jahr 11 Millionen Tonnen weggeschmissen.“
Clara, 10 Jahre erklärt: „Man müsste auch zuhause mehr darauf achten, nicht so viel Essen wegzuschmeißen.“
Auch beim Thema Inklusion überprüften die Kinder ihre Annahmen.
Filmausschnitt „Faktencheck“
Förderkind ruft: „Stopp! Ihr dürft hier nicht rein!“
Kinder fragen: „Warum?“
Förderkind antwortet: „Weil ihr keine Förderkinder seid!“
Kinderstimme sagt: „Stop! Faktencheck!“
Kinderstimme sagt: „Kinder mit Förderbedarf und Kinder ohne Förderbedarf sollen zusammen spielen und zusammen lernen.“
Zwei Kinder sagen: „Verändert die Welt – mit Eurer Story!“
Die ganze Klasse ruft: „Alle für eine Welt für alle“
Ein Kind kniet mit einer Lupe neben einer Weltkugel. Diese fängt an sich zu drehen und springt aus dem Bild. Man sieht einen Jungen, der einen sehr großen Bleistift unter seinem Arm trägt. Mit der anderen Hand zeigt er auf das Thema der Wettbewerbsrunde, welches eingeblendet wird. Oben rechts im Bild ist eine kleine Weltkugel zu sehen, die ins Zentrum des Bildes springt, sich dreht und zum Logo vom Schulwettbewerb zur Entwicklungspolitik wird. Unter dem Bild erscheinen folgende Hinweise: Durchgeführt von Engagement Global, gefördert von der Kultusminister Konferenz, In Kooperation mit Aktion gegen den Hunger, Bertelsmann Stiftung, Cornelsen, Grundschulverband, Kindernothilfe, Menschen für Menschen, Schulkurier, SOS-Kinderdörfer weltweit, TUI Care Foundation und Zeit für die Schule.