Ein musikalisch unterlegtes Intro zeigt eine Weltkugel, die ins Zentrum hüpft und zum Logo des Schulwettbewerbs zur Entwicklungspolitik wird. Es erscheinen zwei junge Menschen. Das eine Kind hält einen Stift und einen Block. Das andere Kind steht mit dem Rücken zum Betrachter und schreibt an der Wand. Währenddessen wird der Titel „Schulwettbewerb zur Entwicklungspolitik 2025/2026“ eingeblendet.
Der Hintergrund verändert sich und zeigt viele Zeitungsausschnitte. Eine Teenagerin steht im Bild und hält einen großen Karton in ihren Händen und blickt erstaunt drauf. Von oben fällt das runde Logo des Schulwettbewerbs in den Karton und plötzlich springen ganz viele Nachrichten und Video-Symbole aus dem Karton heraus.
Eine Gruppe von Jugendlichen steht um eine digitale Nachricht herum und blickt mit einer Lupe darauf. Es erscheint der Rundentitel: „Fakten gecheckt? Verändert die Welt mit eurer Story!“
Zwei Kinder blicken gemeinsam in ein Tablet. Daneben erscheint der Text „Preisträgerbeiträge Kategorie 2. Klassen 5-7“.
Auf einer Deutschlandkarte zeichnet ein Junge mit einem sehr großen Stift den Ort Berlin ein.
Die Klasse 5d des Gymnasiums Steglitz in Berlin beschäftigte sich mit den 17 Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen.
Schüler David sagt:
Das sind halt weltweite Ziele, die ausgerufen wurden und deswegen ist es auch wichtig, die zu kennen.
Klassenleitung Vassiliou sagt: „Ihr müsst aus diesem Text versuchen, euer Vorurteil entweder zu belegen oder zu widerlegen.“
Schüler David erklärt: „Der Müll im Meer geht mich nichts an. Wir haben herausgefunden: wenn Plastik ins Meer kommt, zersetzt er sich zu Mikroplastik, den essen dann zum Beispiel Fische und die essen dann wiederum wir und das heißt der kommt auch wieder zu uns.“
Durch Recherchen mit verlässlichen Quellen lernten die Kinder, Aussagen kritisch zu prüfen, und erstellten anschließend ihren eigenen Podcast.
Schülerin Kingsley berichtet: „Ich bin eigentlich schon stolz darauf, dass ich andere Kinder etwas beibringen können. Dass wir alle eine bessere Welt erstellen zu können, damit es nachhaltiger ist und nicht, dass wir uns gegenseitig schaden.“
Schüler sagen: „Verändert die Welt – mit Eurer Story!“
Die ganze Klasse ruft: „Alle für eine Welt für alle“
Auf einer Deutschlandkarte zeichnet ein Junge mit einem sehr großen Stift den Ort Oberammergau ein.
Die Klasse 7 der Mittelschule Oberammergau setzte sich mit Fake News, Hass im Netz und manipulativem Content auf Social Media auseinander.
Schülerin Aseel erzählt: „Im Video hat man gesehen, wie ein Typ auf YouTube ein Short gepostet hat. Da hat er gesagt, da sind halbnackige Frauen am Strand, laufen da herum, und: ist Syrien halt nicht schön?“
Ein Schüler sagt: “Ich fühl mich belogen, angelogen.“
Klassenleitung, Sebastian Kramer, erklärt: “Das Video wurde gefilmt. Mit einem Zehn-Sekunden-Video kann ich eure Meinung zu Menschen ändern.“
Schüler Philip sagt: Ich finde es schlimm, weil man ab einem gewissen Punkt nicht mehr glauben kann, was ist jetzt echt?
Die Klasse wollte schließlich selbst aktiv werden und entwickelte eigenständig einen Film, der über die Gefahren von Fake News aufklären soll.
Schülerin Aseel berichtet: „Die Videos sind gefährlich, weil kleine Kinder glauben könnten, dass es echt wäre und dass das okay wäre.“
Filmausschnitt
Junge 1 sagt: “Wir sollten wieder für uns selbst denken.”
Junge 2 sagt: “Nicht alles glauben, was man liest.”
Aseel sagt: “Und intensiver recherchieren.”
Schüler Moritz erzählt: „Unser Ziel war, dass wir, die Menschen darauf aufmerksam machen, wie schlimm eigentlich Fake News sind.“
Schüler Philip erzählt: „Was ist jetzt echt, was ist nicht echt, Da bin ich jetzt viel kritischer geworden.“
Schüler sagen: „Verändert die Welt – mit Eurer Story!“
Die ganze Klasse ruft: „Alle für eine Welt für alle“
Auf einer Deutschlandkarte zeichnet ein Junge mit einem sehr großen Stift den Ort Tauberbischofsheim ein.
Wie hängt unser Alltag mit dem Leben anderer Menschen auf der Welt zusammen? Die Ethikklasse 7 am Matthias-Grünewald-Gymnasium in Tauberbischofsheim hat daraus einen Song gemacht.
Schülerin Lena singt: „Aufstehen und Rausgehen, Hinterfragen und verstehen.“
Schülerin Elisabeth erzählt: „Unser Ziel war, darauf aufmerksam zu machen, dass nicht jeder so ein schönes Leben hat wie wir.“
Bevor es losgehen konnte, recherchierten die Jugendlichen genau: Was steckt eigentlich hinter unserem Konsum?
Laura Wiedebusch, Lehrkraft für Ethik, fragt: „Als ich die Schüler gefragt hab, naja was passiert denn mit eurem Handy, wenn ihr es entsorgt?“
Schülerin Mia erzählt: „Ich habe zum Beispiel darüber recherchiert, wie das in Ghana ist, dass da eben der Müll illegal hin transportiert wird.“
Schnell war klar, nur Wissen reicht nicht. Ihre Erkenntnisse und Botschaften sollen auch andere erreichen.
Schülerin Elisabeth sagt: „Ich wäre für einen Song, denn wenn man etwas sehr Cooles draus macht, dann bleibt das halt im Gedächtnis.“
Laura Wiedebusch erzählt: „Das eigene Konsumverhalten überhaupt erst mal als problematisch wahrzunehmen, dass es eben einen Effekt hat auf andere Menschen.“
Schülerin Mia sagt: „Ich bin eine Person, die duscht sehr gerne, sehr lange. Ich habe geguckt, dass ich das jetzt wirklich minimiere.“
Schülerinnen Mia und Elisabeth singen: „Wasserknappheit fordert ihren Preis.“
Schülerin Elisabeth sagt: „Also man sagt ja immer, Kinder sind die Zukunft. Und ich finde, wir können jetzt etwas ändern, wir können etwas bewegen.“
Schüler sagen: „Verändert die Welt – mit Eurer Story!“
Die ganze Klasse ruft: „Alle für eine Welt für alle“
Auf einer Deutschlandkarte zeichnet ein Junge mit einem sehr großen Stift den Ort Bonn ein.
Am Friedrich-Ebert-Gymnasium Bonn hat die Fairtrade- und Umwelt-AG die Website „ChangerKids“ entwickelt.
Schülerin Catharina erzählt: „Dann haben wir halt überlegt, eine Website wäre ja cool, weil wir da könnten wir einfach alles zusammenpacken.“
Schülerin Nina erzählt: „Sobald wir es entschieden haben, haben wir uns erst mal ein SDG ausgesucht. Und dazu dann recherchiert, auf mehreren Webseiten, damit alles auch stimmt.“
Mit unterschiedlichen Formaten bereiteten die Schülerinnen die Nachhaltigkeitsziele verständlich auf.
Schülerin Catharina sagt „Dann haben wir gedacht, ein Podcast wäre gut, weil dann kann man es auch besser rüberbringen.“
Schülerin Isabel liest vor: „Hi und herzlich willkommen zu unserem Umweltpodcast! Heute erzählen wir dir etwas Superwichtiges, und zwar über die 17 SDGs.“
Die Gruppe beschäftigte sich auch intensiv damit, wie man Falschinformationen erkennt und richtigstellen kann.
Schülerin Alicia erzählt: „Wir machen jetzt ein Quiz, und dann könnt ihr die Lösung recherchieren und gucken, wie gute Quellen ihr selber verwendet.“
Schülerin Catharina sagt: „Wenn das jetzt Leute auch lesen, ist es denen bewusster, dass es halt auch Fake News gibt.“
Die AG zeigt auf ihrer Webseite: Veränderung beginnt im Alltag – und wirkt weiter, wenn man sie teilt.
Schülerin Nina berichtet: „Ich glaube, wenn man was Kleines macht, und alle was Kleines machen, dann wird es ja zu etwas Großem.“
Schülerinnen sagen: „Verändert die Welt – mit Eurer Story!“
Fairtrade- und Umwelt-AG ruft: „Alle für eine Welt für alle“
Ein Kind kniet mit einer Lupe neben einer Weltkugel. Diese fängt an sich zu drehen und springt aus dem Bild. Man sieht einen Jungen, der einen sehr großen Bleistift unter seinem Arm trägt. Mit der anderen Hand zeigt er auf das Thema der Wettbewerbsrunde, welches eingeblendet wird. Oben rechts im Bild ist eine kleine Weltkugel zu sehen, die ins Zentrum des Bildes springt, sich dreht und zum Logo vom Schulwettbewerb zur Entwicklungspolitik wird. Unter dem Bild erscheinen folgende Hinweise: Durchgeführt von Engagement Global, gefördert von der Kultusminister Konferenz, In Kooperation mit Aktion gegen den Hunger, Bertelsmann Stiftung, Cornelsen, Grundschulverband, Kindernothilfe, Menschen für Menschen, Schulkurier, SOS-Kinderdörfer weltweit, TUI Care Foundation und Zeit für die Schule.