Ein musikalisch unterlegtes Intro zeigt eine Weltkugel, die ins Zentrum hüpft und zum Logo des Schulwettbewerbs zur Entwicklungspolitik wird. Es erscheinen zwei junge Menschen. Das eine Kind hält einen Stift und einen Block. Das andere Kind steht mit dem Rücken zum Betrachter und schreibt an der Wand. Währenddessen wird der Titel „Schulwettbewerb zur Entwicklungspolitik 2025/2026“ eingeblendet.
Der Hintergrund verändert sich und zeigt viele Zeitungsausschnitte. Eine Teenagerin steht im Bild und hält einen großen Karton in ihren Händen und blickt erstaunt drauf. Von oben fällt das runde Logo des Schulwettbewerbs in den Karton und plötzlich springen ganz viele Nachrichten und Video-Symbole aus dem Karton heraus.
Eine Gruppe von Jugendlichen steht um eine digitale Nachricht herum und blickt mit einer Lupe darauf. Es erscheint der Rundentitel: „Fakten gecheckt? Verändert die Welt mit eurer Story!“
Zwei Jugendliche blicken gemeinsam in ein Tablet. Daneben erscheint der Text „Preisträgerbeiträge Kategorie 3. Klassen 8-10“.
Auf einer Deutschlandkarte zeichnet ein Junge mit einem sehr großen Stift den Ort Gräfelfing ein.
Die Tansania-AG des Kurt-Huber-Gymnasiums in Gräfelfing hat sich mit dem Thema Klimagerechtigkeit auseinandergesetzt.
Andrea Rückert, Leiterin der Tansania-AG erzählt: Wenn man sich näher mit der Klimakrise beschäftigt, stellt man fest, dass die meisten Auswirkungen der Klimakrise schon heute in Ländern des globalen Südens sind.
In Tansania traf die Gruppe Menschen und Initiativen, die die Folgen des Klimawandels direkt erleben.
Schüler Josef sagt: Wir haben in Tansania die Massai besucht. Und da sieht man eben einfach, dass der Klimawandel jetzt schon große Auswirkungen hat, vor allem auf solche indigenen Völker.
Schülerin Viola erzählt: Wir denken immer, wir sind bei der Mülltrennung sehr fortgeschritten. Bei AfriCraft, dort war die Mülltrennung noch viel exakter, als wir sie hier betreiben.
Andrea Rückert, Leiterin der Tansania-AG erzählt: Wenn man die Fakten checkt, stellt man fest, dass wird hier eben auch nicht erzählt, dass es im globalen Süden unglaublich tolle, inspirierende Klimaaktivist:innen gibt.
Schüler Josef sagt: Die Menschen, die unseren Film sehen, sollen mitnehmen, dass es auch in Tansania viele Organisationen gibt, die gegen den Klimawandel kämpfen.
Schüler sagen: „Verändert die Welt – mit Eurer Story!“
Die ganze Tansania-AG ruft: „Alle für eine Welt für alle“
Auf einer Deutschlandkarte zeichnet ein Junge mit einem sehr großen Stift den Ort Regensburg ein.
Die Wertebotschafter:innen der Realschule am Judenstein in Regensburg beschäftigten sich mit der Diskriminierung von Mädchen und Frauen.
Schülerin Hunter erzählt: Es ist halt in vielen Ländern leider so, dass Frauen einfach immer noch an den Rand der Gesellschaft gedrückt werden.
Schülerin Alisha erzählt: Also Gleichberechtigung ist wirklich ein Herzensthema für mich. Es wird so getan, als wäre es fair gegenüber allen. Aber es ist halt nicht immer fair.
Schülerin Hunter erzählt: Zum Beispiel die Stereotypen, dass Frauen in die Küche gehören, dass sie schlechte Autofahrer sind, dass sie schlechter in Sport sind.
Lehrerin Agnes Goclik berichtet: Es hat mich dann schon sehr getroffen, dass wirklich jede einzelne Schülerin was berichten konnte, dass sie sich schon mal benachteiligt gefühlt hat in ihrem Leben.
Auf der Basis ihrer Umfragen und Erfahrungen erstellte die Gruppe eine interaktive Ausstellung für die Schulgemeinschaft.
Schülerin Emelie sagt: Uns war es sehr wichtig, dass wir auch eine Ausstellung haben] dass wir den Leuten das so ein bisschen zeigen: „Hey, das ist wichtig, alles, was hier passiert, okay, ich bin nicht allein. Es gibt tausende Millionen Frauen hier draußen und ich werde gehört.“
Schüler*innen sagen: „Verändert die Welt – mit Eurer Story!“
Die ganze Gruppe ruft: „Alle für eine Welt für alle“
Auf einer Deutschlandkarte zeichnet ein Junge mit einem sehr großen Stift den Ort Gifhorn ein.
Schülerinnen und Schüler der IGS Gifhorn befassten sich mit der Bedeutung von Mooren für den Klimaschutz und gängigen Mythen zum Thema.
Schülerin Inia erklärt: Unser Mythos war, dass das Moor, wenn es trockengelegt wird, keine großen Probleme verursacht.
Schüler Niklas sagt: Wir haben mehrere Quellen gesucht und dann haben wir geguckt, ob das wirklich wahr ist oder Fake ist.
Bei einer Exkursion ins Moor überprüften sie ihre Rechercheergebnisse.
Schüler Niklas sagt: Ich konnte mir das gar nicht vorstellen davor, dass die so viel CO2 aufnehmen können.
Mit Vorträgen, einem Podcast und dem selbst entwickelten Brettspiel „Moornopoly“ begeistern die Schülerinnen und Schüler andere für das Thema Moor.
Schüler Niklas sagt: Uns war wichtig, dass wenn Leute das Spiel spielen, dass sie ein bisschen Motivation dazu finden, mehr über das Moor sich zu informieren.
Schülerin Annika ergänzt: Für mich habe ich mitgenommen, dass das Moor einen großen Teil für unser Klima bewirken kann. Und, dass wir auch alle etwas dafür tun können, wenn wir es wollen.
Schüler*innen sagen: „Verändert die Welt – mit Eurer Story!“
Die ganze Gruppe ruft: „Alle für eine Welt für alle“
Auf einer Deutschlandkarte zeichnet ein Junge mit einem sehr großen Stift den Ort Herborn ein.
An der Rehbergschule in Herborn haben Jugendliche verschiedene Aktionen gegen Falschinformationen im Netz und in Sozialen Medien gestartet.
Schüler Leon erzählt: „Das ist uns sehr wichtig, weil viele Leute sind ja sehr häufig mit Social Media beschäftigt und so was kann sich sehr stark verbreiten heutzutage.“
Zunächst haben sich die Jugendlichen im Unterricht intensiv mit dem Thema Desinformation auseinandergesetzt.
Schülerin Josi sagt: „Ich fand das verrückt, dass man so viel manipulieren kann, dass es für Leute rüberkommt, als ob das echt wäre.“
Schülerin Josi rappt: „Fake News, Fake News …“
Die Jugendlichen schrieben einen Song, um andere über Falschnachrichten aufzuklären.
Schüler Leon rappt: „Höre auf dein Bauchgefühl und glaub nicht jeder Nachricht, entwickle deine eigene Meinung, sei niemand der nachspricht.“
Jonathan Göbel, Leitung Umwelt-AG, sagt: „Die sind nicht nur über ihre, über Schatten hinweggesprungen, sondern haben auch Ängste hinter sich gelassen.“
Die Jugendlichen erstellten auch einen Film mit eigenen Falschnachrichten, um zu zeigen, wie Desinformation funktioniert – und wie man sie erkennt. Um die Menschen aufzuklären, verteilten sie selbstgestaltete Plakate in ihrer Stadt.
Schülerin Josi sagt: „Aus diesem Projekt nehme ich mit, mir Sachen zuzutrauen.“
Schüler*innen sagen: „Verändert die Welt – mit Eurer Story!“
Die ganze Gruppe ruft: „Alle für eine Welt für alle“
Ein Kind kniet mit einer Lupe neben einer Weltkugel. Diese fängt an sich zu drehen und springt aus dem Bild. Man sieht einen Jungen, der einen sehr großen Bleistift unter seinem Arm trägt. Mit der anderen Hand zeigt er auf das Thema der Wettbewerbsrunde, welches eingeblendet wird. Oben rechts im Bild ist eine kleine Weltkugel zu sehen, die ins Zentrum des Bildes springt, sich dreht und zum Logo vom Schulwettbewerb zur Entwicklungspolitik wird. Unter dem Bild erscheinen folgende Hinweise: Durchgeführt von Engagement Global, gefördert von der Kultusminister Konferenz, In Kooperation mit Aktion gegen den Hunger, Bertelsmann Stiftung, Cornelsen, Grundschulverband, Kindernothilfe, Menschen für Menschen, Schulkurier, SOS-Kinderdörfer weltweit, TUI Care Foundation und Zeit für die Schule