Ein musikalisch unterlegtes Intro zeigt eine Weltkugel, die ins Zentrum hüpft und zum Logo des Schulwettbewerbs zur Entwicklungspolitik wird. Es erscheinen zwei junge Menschen. Das eine Kind hält einen Stift und einen Block. Das andere Kind steht mit dem Rücken zum Betrachter und schreibt an der Wand. Währenddessen wird der Titel „Schulwettbewerb zur Entwicklungspolitik 2025/2026“ eingeblendet.
Der Hintergrund verändert sich und zeigt viele Zeitungsausschnitte. Eine Teenagerin steht im Bild und hält einen großen Karton in ihren Händen und blickt erstaunt drauf. Von oben fällt das runde Logo des Schulwettbewerbs in den Karton und plötzlich springen ganz viele Nachrichten und Video-Symbole aus dem Karton heraus.
Eine Gruppe von Jugendlichen steht um eine digitale Nachricht herum und blickt mit einer Lupe darauf. Es erscheint der Rundentitel: „Fakten gecheckt? Verändert die Welt mit eurer Story!“
Zwei Jugendliche blicken gemeinsam in ein Tablet. Daneben erscheint der Text „Preisträgerschulen Kategorie 5“.
Auf einer Deutschlandkarte zeichnet ein Junge mit einem sehr großen Stift den Ort Hannover ein.
Die Grundschule Beuthener Straße in Hannover versteht sich als „Schule der Zukunft“, in der Bildung für nachhaltige Entwicklung fest im gesamten Schulleben verankert ist.
Martin Preisigke, Schulleitung, erzählt:
„Mir ist es total wichtig, dass wir den Kindern zeigen, dass die Nachhaltigkeitsziele für uns wirklich Handlungsspielraum geben.“
Jede Klasse der Schule hat ein Spiel zu den 17 Zielen entwickelt.
Schülerin Sofie erzählt: „Hier steht drauf, wie das Spiel geht, und man muss draufschreiben, was für die Welt gut ist.“
Schülerin Nimasagt: „Wir haben auch Bäume gemacht, weil Bäume fressen CO2.“
Schülerin Nima ergänzt: „Straßen und Fahrräder sollen gleich viel Platz haben.“
Martin Preisigke, Schulleitung, erzählt:
„Das ist auch unser Ansinnen von Bildung und Erziehung, dass es weitergetragen wird in die Gesellschaft.“
Schülerin Amelie sagt: „Wir haben so eine Zange und einen Müllsack, und auf dem Pausenhof sammeln wir dann Müll.“
Schüler Joannis erzählt: „Ich kaufe auch manchmal nur noch Fairtrade Produkte.“
Schülerin Amelie sagt: „Ja, Kinder könnten was verändern.“
Schüler*innen sagen: „Verändert die Welt – mit Eurer Story!“
Die ganze Gruppe ruft: „Alle für eine Welt für alle“
Auf einer Deutschlandkarte zeichnet ein Junge mit einem sehr großen Stift den Ort Dresden ein.
Am Campus Cordis in Dresden gehören Nachhaltigkeit, Weltoffenheit und Inklusion ganz selbstverständlich zusammen.
Miriam Bankert, Schulleitung, sagt: Und unser Schulmotto heißt: „Weil Bildung Herzenssache ist.“ Und wir haben vom ersten Tag an gesagt: Für uns soll Schule auch eine Tür, ein Fenster zur Welt sein.
Laura Rehor, Lehrkraft, sagt: Das sieht man daran, dass wir blinde Schülerinnen und Schüler bei uns inklusiv unterrichten. Die erleben alles so, wie die anderen Kinder das auch erleben.
Einen besonderen Blick auf Nachhaltigkeit und globale Themen eröffnet die Partnerschaft mit der Kololo Secondary School in Uganda.
Schüler Gabriel sagt: Das ist der Schulgarten, den wir dort angebaut haben.
Schülerin Emilia erzählt: Und wir wollen das halt auch machen, weil wir auch nachhaltig sein wollen.
Miriam Bankert, Schulleitung, sagt: Ein ganz wichtiger Bestandteil von Persönlichkeitsentwicklung ist, die Welt in ihrer Unterschiedlichkeit kennenzulernen.
Schülerin Emilia erzählt: Die Leute sind dort richtig nett. Das ist schön, dass es sowas überhaupt noch so richtig gibt.
Schüler Gabriel sagt: Als ich dann dort war, hat sich mein Blick nochmal ganz verändert. Weil uns trotzdem, obwohl wir von unterschiedlichen Kontinenten kommen, so viel verbunden hat.
Schüler*innen sagen: „Verändert die Welt – mit Eurer Story!“
Die ganze Gruppe ruft: „Alle für eine Welt für alle“
Auf einer Deutschlandkarte zeichnet ein Junge mit einem sehr großen Stift den Ort Kaltenwestheim ein.
Die Staatliche Grundschule Kaltenwestheim engagiert sich auf vielfältige Weise für Bildung für nachhaltige Entwicklung und ist mit ihren Aktivitäten im ganzen Dorf eingebunden.
Schülerin Enni sagt: „Wir machen immer so ein Cleanup Day, und da gehen wir halt durch ganz Kaltenwestheim und sammeln da Müll.“
Gemeinsam mit der Gemeinde hat die Schule ein grünes Klassenzimmer am neuen Geschichts- und Sagenweg eingerichtet.
Katrin Mischorr, Schulleitung, sagt: „Auf diesem Sagen-Weg durften wir die Tafeln mitgestalten, passend zu den Sagen und Legenden und Mythen rund um Kaltenwestheim.“
Schüler Lewin erklärt: „Ich finds halt schön, dass wir in der Natur sind.“
Katrin Mischorr, Schulleitung, sagt: „Diese 17 Nachhaltigkeitsziele werden nicht nur theoretisch, sondern eben auch praktisch erlebbar.“
Schülerin Enni sagt: „Ich finde Leben unter dem Wasser sehr cool.“
Dialog in der Gruppe:
Lewin sagt: „Ich finde es sollte keinen Krieg geben.“
Mädchen sagt: „Ich auch.“
Schüler Karl erzählt: „Wir haben nur eine Welt, wir sind alle unterschiedlich aber doch gleich, jeder soll darauf aufpassen.“
Schüler*innen sagen: „Verändert die Welt – mit Eurer Story!“
Die ganze Gruppe ruft: „Alle für eine Welt für alle“
Auf einer Deutschlandkarte zeichnet ein Junge mit einem sehr großen Stift den Ort Grevenbroich ein.
Das Pascal-Gymnasium in Grevenbroich zeigt mit seinem UNESCO-Engagement, wie Bildung für nachhaltige Entwicklung systematisch im gesamten Schulleben verankert werden kann.
Carmen Schwarzat, Unesco-Koordinatorin, sagt: „Das bedeutet, dass die gesamte Schulgemeinschaft sich aktiv für eine nachhaltige Zukunft einsetzt.“
Schülerin Elif erzählt: „Durch mein persönliches Engagement habe ich auch vor allem gelernt, dass Nachhaltigkeit auch soziale und wirtschaftliche Perspektiven umfasst.“
Die Schülerinnen und Schüler entwickeln ihre Partnerschaft mit der German Church School in Addis Abeba kontinuierlich weiter.
Schüler Bruno, Schülersprecher, berichtet: „Da werden unter anderem blinde Schülerinnen und Schüler eben mit einem Buddy zusammengetan, ich glaube, von so welchen Sachen kann man unfassbar viel mitnehmen.“
Gerhard Bodewein, Schulleiter, sagt: „Nachhaltige Bildung ist dann erreicht, wenn man es nicht zum Thema bloß im Unterricht macht, sondern dann, wenn es eine Haltung wird.“
Schüler Bruno, Schülersprecher, ergänzt: „Es ist eben so, dass wir gemeinsam für eine nachhaltige Welt kämpfen, und dieses gemeinsam ist dieser Schlüssel zum Ziel.“
Schüler*innen sagen: „Verändert die Welt – mit Eurer Story!“
Die ganze Gruppe ruft: „Alle für eine Welt für alle“
Auf einer Deutschlandkarte zeichnet ein Junge mit einem sehr großen Stift den Ort Buchenbach ein.
Die Sommerbergschule in Buchenbach im Schwarzwald zeigt, wie lokales und globales Verantwortungsbewusstsein über die gesamte Grundschulzeit gefördert werden kann.
Marcus Hain, Schulleitung, sagt: „Bildung für nachhaltige Entwicklung ist ja eine Leitperspektive, und das ist eigentlich das, was mir wichtig ist, dass wir ein Konzept haben.“
Schüler Johannes erzählt: „In der dritten Klasse waren wir auf einer Kartoffelfarm, und da haben wir Kartoffeln geerntet.“
Schülerin Maya sagt: „In der vierten Klasse hat man so ein Bachprojekt.“
Schüler Malte erklärt: „Ich finde es schön, hier mitten in der Natur zu leben. Mit vielen Tieren und Insekten.“
Eva Lauby, Klassenleitung: „Ein ganz wichtiger Grundsatz hier an der Schule: Wenn ich etwas kenne und liebe, dann möchte ich es auch schützen.“
Globale Themen greift die Schule besonders im Rahmen ihrer Partnerschaft mit einem Kinderhaus in Peru auf.
Schüler Malte erklärt: „Wir wollen auch Sachen von denen wissen, schreiben denen Briefe.“
Eva Lauby, Klassenleitung, sagt: „Für uns ist dieser emotionale Zugang sehr wichtig, dass die Kinder eine Verbindung aufbauen können zu den Menschen.“
Schülerin Annika erzählt: „Was wir hier machen, kann auch Leuten wo ganz anders schaden oder eben auch guttun.“
Schüler*innen sagen: „Verändert die Welt – mit Eurer Story!“
Die ganze Gruppe ruft: „Alle für eine Welt für alle“
Auf einer Deutschlandkarte zeichnet ein Junge mit einem sehr großen Stift den Ort Bremen ein.
Die Wilhelm-Focke-Oberschule hat es sich zur Aufgabe gemacht, junge Menschen stark für die Zukunft zu machen.
Wolfgang Kirst, Schulleitung, sagt: „Das ist eigentlich das Entscheidendste, was wir für die moderne Gesellschaft den Kindern mit auf den Weg geben müssen.“
Nicole Neumann, Lehrkraft, erzählt: „Nachhaltigkeit findet bei uns vor allen Dingen in den Friday Klassen statt. Wir beschäftigen uns da mit den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung.“
Fit für den Umgang mit dem Klimawandel machen die KlimaScouts. Eines ihrer neuesten Projekte: das Klima-Kochmobil.
Schüler sagt: „Wir wollen an dieser Schule das Essen gesünder machen.“
Wolfgang Kirst, Schulleitung, sagt: „Klimaschule ist ein ganzheitliches Konzept, meiner Meinung nach gehört es auch mit zur Demokratiebildung.“
Auch in den Partnerschaften mit Schulen in Frankreich, Spanien und Mali spielen Nachhaltigkeit und Klima eine zentrale Rolle.
Wolfgang Kirst, Schulleitung, sagt: „Was immer dann dazu führt, dass wir unsere eigene Gesellschaft vielleicht wieder mit anderen Augen sehen.“
Schülerin Clara erzählt: „Es hat an mich etwas verändert, dass wir so viel bei Klima machen.“
Schülerin Marla berichtet: „Das ist auch schon ein gutes Gefühl, wenn man weiß, man hat selber was getan und nicht nur darüber gesprochen.“
Schüler*innen sagen: „Verändert die Welt – mit Eurer Story!“
Die ganze Gruppe ruft: „Alle für eine Welt für alle“
Ein Kind kniet mit einer Lupe neben einer Weltkugel. Diese fängt an sich zu drehen und springt aus dem Bild. Man sieht einen Jungen, der einen sehr großen Bleistift unter seinem Arm trägt. Mit der anderen Hand zeigt er auf das Thema der Wettbewerbsrunde, welches eingeblendet wird. Oben rechts im Bild ist eine kleine Weltkugel zu sehen, die ins Zentrum des Bildes springt, sich dreht und zum Logo vom Schulwettbewerb zur Entwicklungspolitik wird. Unter dem Bild erscheinen folgende Hinweise: Durchgeführt von Engagement Global, gefördert von der Kultusminister Konferenz, In Kooperation mit Aktion gegen den Hunger, Bertelsmann Stiftung, Cornelsen, Grundschulverband, Kindernothilfe, Menschen für Menschen, Schulkurier, SOS-Kinderdörfer weltweit, TUI Care Foundation und Zeit für die Schule.