Dr. Gerd Müller, Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung

anlässlich der 9. Runde des Schulwettbewerbes zur Entwicklungspolitik 2019/2020

"Alle für Eine Welt - Eine Welt für Alle" 

Liebe Schülerinnen und Schüler,
liebe Lehrerinnen und Lehrer,

die 9. Runde des Schulwettbewerbs zur Entwicklungspolitik ruft unter dem Thema „Meine, deine, unsere Zukunft?!“ Lokales Handeln – globales Mitbestimmen dazu auf, sich mit eigenen und fremden Vorstellungen von einem zukunftsfähigen Zusammenleben in unserer EINEN WELT auseinanderzusetzen. 

Zukunft gestalten bedeutet, die Stimme zu erheben und die eigenen Möglichkeiten zur demokratischen Mitgestaltung auszuloten. Zukunft gestalten bedeutet aber vor allem auch, Verantwortung zu übernehmen – für heutige und kommende Generationen. Wie wir jetzt handeln, ist entscheidend für die Welt von morgen – und diese Welt muss im Sinne der Prinzipien nachhaltiger Entwicklung gestaltet werden! Dazu kann jede und jeder Einzelne beitragen, denn wir alle zusammen können etwas bewegen.

Hier und jetzt für nachhaltige Entwicklung einzutreten, fordert die Agenda 2030, unser Welt-Zukunftsvertrag. Vor uns liegt jedoch noch eine Menge Arbeit, wenn wir die in ihr formulierten Entwicklungsziele erreichen wollen. Deshalb meine Bitte an Euch: Schaut nicht weg, sondern handelt. 

Durch Eure Teilnahme am Schulwettbewerb zur Entwicklungspolitik könnt Ihr zeigen, was Euch heute beschäftigt und wie Eure Vorstellungen sind für eine lebenswerte Zukunft auf dieser Erde. Mit Kreativität und Initiative könnt Ihr Euch einbringen und Eure Wettbewerbsbeiträge präsentieren. Ich freue mich auf Eure Arbeiten!

Ihnen, liebe Lehrerinnen und Lehrer, gelten mein besonderer Dank und meine Anerkennung für Ihr Engagement bei der Unterrichtsgestaltung.

Sie richten die Perspektive auf globale Zukunftsthemen und sensibilisieren Ihre Schülerinnen und Schüler, mit unserem Planeten verantwortlich umzugehen. Sie tragen dazu bei, die Welt ein Stück gerechter zu machen und deswegen ermutige ich Sie ausdrücklich, in Ihren Bemühungen nicht nachzulassen!

Ihr
Dr. Gerd Müller
Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung


Schirmherr Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zum Schulwettbewerb zur Entwicklungspolitik

Der Schulwettbewerb zur Entwicklungspolitik „alle für EINE WELT für alle“ gewinnt seine Stärke aus der Zusammenarbeit vieler. So ist die Mitwirkung der Förder- und Fachpartner aus Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Medien wichtig, damit aktuelles Wissen, gute Gestaltungsmöglichkeiten und breite Erfahrungen einfließen in die Ausrichtung eines Wettbewerbs am Puls des gesellschaftlichen Geschehens.

Dieses Geschehen und seine Zukunft hat der Wettbewerb im Blick, wenn er bei Kindern und Jugendlichen das Wissen um die Zusammenhänge nachhaltiger Entwicklung, die Empathie und das Engagement für eine nachhaltige Gestaltung der EINEN WELT fördern hilft.

Wir sind Zeitzeugen einer Epoche, in der die weltweite Vernetzung rasch voranschreitet und große politische, wirtschaftliche und soziale Veränderungen mit sich bringt. Der Wettbewerb „alle für EINE WELT für alle“ gibt Schulen und Berufsschulen in unserem Land kluge Impulse, die helfen, dass die Bildung mit diesen globalen Entwicklungen Schritt hält. 

Denn Bildung muss ihren Teil dazu beitragen, damit unser Land den Weg zur globalen Partnerschaft für Sicherheit und Nachhaltigkeit weiter aktiv mitgestalten kann.

Der Schulwettbewerb zur Entwicklungspolitik ist ein Teamwettbewerb – Klassen, Arbeitsgemeinschaften, Lerngruppen aller Art können sich beteiligen. So wird die Bedeutung des Miteinanders betont.

Denn die globale Partnerschaft für Nachhaltigkeit ebenso wie die weitere Entwicklung der Demokratie verlangen Fähigkeit und Bereitschaft des Einzelnen zum sachlichen Dialog und zur konstruktiven Zusammenarbeit mit anderen.