Anregungen für Ihre Wettbewerbsidee

Texte, Fotos, bewegte Bilder, Malereien, Musik- und Theaterstücke, ein Blog oder eine ganze Website – der Wettbewerbs­beitrag kann in jeder denkbaren Form eingereicht werden. Jeder Gedanke zum Lernbereich „Globale Ent­wick­lung“ zählt! Wichtig ist, dass ein gemeinsamer Lernprozess der Schülerinnen und Schüler ersichtlich wird. Im Folgenden finden Sie Tipps, Anregungen und prämierte Umsetzungsbeispiele vergangener Wettbewerbsrunden. Lassen Sie sich von den unter­schied­lichen Zugängen in­spirieren, aber nicht einschränken.

Gesucht sind innovative Unterrichtsprojekte!

Internationales Kochbuch

Tipp: Verbinden Sie Kreativität, Inhalte ...

Around the world in 30 Recipes: Schülerinnen und Schüler des Otto-von-Taube-Gymnasiums trafen sich ein Jahr lang mit internationalen Studierenden und Flüchtlingen zum gemeinsamen Kochen und Austausch und erstellten dabei ein bilinguales Kochbuch.
Darin finden sich neben landestypischen Rezepten auch Berichte zu den jeweiligen Ländern und Informationen zur Situation von Flüchtlingen in Deutschland. Die Jury überzeugte vor allem die gruppenübergreifende Zusammenarbeit und persönliche Expertise der Jugendlichen.

Gebrauchsanweisung „Our Future is Calling“ zum verantwortungsvollen Umgang mit Smartphones

... und Aktion!

Our Future is Calling: Ausgehend von der Frage „Wie ab­hängig bin ich von meinem Handy?“ haben die Schülerinnen und Schüler der Klasse 6b der Werner-von-Siemens-Realschule Bocholt mit „Our Future is Calling“ eine Gebrauchsanweisung für Gleich­altrige zum verantwortungsvollen Umgang mit dem Alltags­­gegenstand Mobiltelefon erarbeitet. In der Gebrauchs­anweisung setzen sie sich mit wichtigen Fragen rund ums Handy auseinander: von den Kosten über den Gebrauch bis hin zu globalen Fragen der Produktion und Entsorgung.


Märchenplakate, in denen Parallelen zu den Milleniumsentwicklungszielen gezogen wurden

Tipp: Finden Sie eine ungewöhnliche und ...

Und wenn sie nicht gestorben sind: Anhand ausgewählter klassischer Märchen haben Mainzer Schülerinnen und Schüler der Grundschule An den Römersteinen Parallelen zur Realität in Entwicklungs­ländern gezogen.

Jedem Millenniumsziel wurde ein Märchen zugeordnet und die jeweilige Schlussfrage lautet: „Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie … wie lange noch?“

Zweisprachiges Märchenbuch

... spannende Herangehensweise!

Märchen sind grenzenlos: Dieses kreative Buch lädt zu einem märchenhaften Perspektivenwechsel ein. Im Rahmen einer Schulpartnerschaft illustrierten deutsche und togolesische Schülerinnen und Schüler ihre liebsten Märchen und verfassten jeweils eigene Geschichten zu den Bildern ihrer Partnerschulen. Eine originelle Idee, deren inhaltliche und gestalterische Umsetzung der Jury sehr gefiel.


Schuhe aus Pappmaché

Tipp: Machen Sie Alltägliches ...

Mein Schuh, dein Schuh: Für den einen nur eines von vielen, für den anderen das einzige Paar Schuhe - Badeschlappen. Schülerinnen und Schüler des Ganztagsgymnasiums Johannes Rau in Wupper­tal haben sich mit Werten, Bewertungen und Zielen mensch­lichen Handelns auseinandergesetzt und festgestellt: Ein Gegenstand des täglichen Lebens, ein Schuh, verrät viel. Badeschlappen, Stöckel- oder Turnschuhe werden zum Aus­druck für Gemeinsamkeiten und Unter­schiede der Le­bens­entwürfe und -umstände fiktiver Menschen hier und in den Entwicklungsländern.

Broschüre „Fenster zur Welt“ über Fairen Handel

... zu etwas Besonderem!

Lust auf Fairen Handel: In Form einer Broschüre und einer CD machen Schülerinnen und Schüler der 4. Klasse der Josef-Guggenmos-Volksschule Irsee in einer originellen und informativen Werbekampagne auf die Bedeutung des Fairen Handels aufmerksam und „Lust auf Fairen Handel“.


Kein Ort. Nirgends? Schüler des RBZ Wirtschaft Kiel drehten eine Dokumentation über 18 gleichaltrige Flüchtlinge aus dem Jemen, dem Irak und der Türkei.

Tipp: Binden Sie Partner ein ...

Kein Ort. Nirgends? Schülerinnen und Schüler des RBZ Wirtschaft Kiel drehten eine Dokumentation über 18 gleichaltrige Flüchtlinge aus dem Jemen, dem Irak und der Türkei. Ziel war es, in einem gemeinsamen Projekt ein Bild davon zu bekommen, wie Flüchtlinge in Deutschland leben, und Berührungsängste abzubauen. Neben dem Dokumentarfilm entstand auch ein Theaterstück mit anschließendem Publikumsgespräch – begleitet von Filmemachern, Theatermachern und Theater­pädagogen. Der Film wird auch an anderen Schulen für Bildungs­zwecke eingesetzt. Für die Jury war bemerkens­wert, dass der Film private Einblicke gibt, ohne voyeuristisch zu wirken. 

Projektheft "Science Buddys" über Schulpartnerschaften und Globales Lernen im Schulalltag

... und vernetzen sie sich!

Science-Buddys: Die Städtische Realschule Ahlen bindet Globales Lernen konsequent in den Schulalltag ein: über den Unterricht, Projekte wie den Afrika-Tag, die Schul­partner­schaft mit Tansania und vor allem über die so­genannten Buddy-Programme. Die „Buddys“ entwickeln zum Beispiel naturwissenschaftliche Experimente sowie Unterrichtsmaterial und teilen ihr Wissen mit jüngeren Schülerinnen und Schülern, besonders bei Austauschbesuchen mit den Schülerinnen und Schülern der Partnerschule in Tansania. Die Jury ist insbesondere vom generationenverbindenden Ansatz und der Partnerschaft auf Augenhöhe überzeugt.


Präsentation zu fairem und nachhaltigem Handel

Tipp: Dokumentieren Sie ...

FAIRantwortung in der SchülerFAIRma: Schülerinnen und Schüler der Schüler­FAIRma beschäftigen sich mit nachhaltigem und fairem Handel. In Kooperation mit Partnerschulen in Nicaragua und Barcelona verkaufen sie beispielsweise Beutel, die in Nica­ra­gua genäht und in Jena mit Produkten gefüllt werden.
In ihrem Wettbewerbsbeitrag machen die Jugendlichen deutlich, dass der ständige Austausch einen permanenten Perspektivenwechsel auf Augenhöhe und das Kennenlernen der Kultur in Nicaragua, der Menschen sowie deren Sicht­weisen und Lebenswelten ermöglicht. Die Jury hat die Part­ner­schaft auf Augenhöhe und die Nachhaltigkeit des Projekts überzeugt.

Dokumentation des Spielplatzbaus

... die Aktivitäten Ihrer Schule!

Ein Spielplatz für Moamba: Im August 2009 sind 13 Schülerinnen und Schüler der Berufsbildenden Schule G6 Hamburg nach Mosambik gereist und haben dort gemeinsam mit ihrer Partnerschule vor Ort einen Spielplatz aufgebaut. Das Projekt gliedert sich in drei Phasen:
In der ersten Phase wurde der Spielplatz gebaut. In der zweiten Phase entstand das Modell in Moamba und in der dritten Phase fand ein Auswertungsseminar in Mosambik statt. Alle Projektphasen haben die Schülerinnen und Schüler in Text und Bild dokumentiert. 


Fotobuch mit Bildern des Theaterstücks

Tipp: Seien Sie ...

Uncut: In einem interkulturellen Theaterprojekt des Carl-Orff-Gymnasiums in Unterschleißheim und der Eersterivier Secondary School in Südafrika beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler mit dem Thema Vielfalt. Auf Grundlage von Interviews und Texten deutscher und südafrikanischer Autorinnen und Autoren entstanden sensible Theaterszenen, in denen die Gruppen Texte einer für sie jeweils „fremden“ Welt aufführten und dabei einen doppelten Perspektivenwechsel erlebten. „Überaus gelungen“ und „einfühlsam“, befand unsere Jury.

Bilderbuch "Die Abenteuer der kleinen Sojabohne"

... kreativ!

Die Abenteuer der kleinen Sojabohne: Auf Grundlage einer Unterrichtseinheit über Grundnahrungsmittel und Kon­sum­güter ist in der Klasse 4c der Cusanus-Schule Münstermaifeld ein Bilderbuch entstanden:
„Die Abenteuer der kleinen Sojabohne“. Eine kleine Sojabohne aus Afrika geht bei der Ernte verloren und kann fortan beobachten, was mit den anderen Sojabohnen in Europa passiert. 


Spielaufbau des Spiels mit Spielbrett, Spielkarten, Würfel und Stoppuhr

Tipp: Spielen Sie ...

Vielfältig oder Einfältig: Im Brettspiel der Berliner Max-von-Laue-Oberschule stehen verschiedene Staaten im Wettbewerb um Ressourcen und können mit Hilfe von Allianzen mit anderen Staaten Aushandlungsprozesse in Gang setzen. Auf diese Weise greifen die Schülerinnen und Schüler mit Freude am spielerischen Einsatz Themen wie nachhaltiges Leben und Wirtschaften sowie Flucht und Kooperation auf. Die hochkomplexe und fantasievolle Herstellung des Brettspiels hat die Jury sehr beeindruckt. Versuchen Sie es selbst! In unserem Service-Bereich können Sie das Spiel kostenfrei bestellen.

Spielaufbau mit Lauffiguren und Ereigniskarten

... mit der Thematik!

Endstation Sehnsucht: Das Würfelspiel „Endstation Sehn­sucht“ ist für zwei Spieler konzipiert: einen deutschen Urlauber auf dem Weg zu einer Urlaubsreise nach Kenia und einen Somali, der auf dem Weg nach Deutschland ist, um dort Asyl zu beantragen. Die Spielregeln sind dabei alles andere als gerecht: Fragen, Ereigniskarten und -felder lassen den Deutschen schneller vorankommen und mehr Punkte sammeln als den Somali. Die Jury hat insbesondere die Kon­se­quenz und De­tail­ge­nauig­keit der Ausarbeitung be­ein­druckt.


Heft und Kurzfilme Lebens(un)welten

Tipp: Wecken Sie Interesse durch den Einsatz neuer Medien!

Lebens(un)welten: In dem Projekt der Klasse 9 an der Haupt- und Realschule Dörverden entstanden acht Kurz­filme, die sich im Sinne einer „Antiwerbung“ mit der Ver­letz­ung der Rechte von Mädchen und Frauen in der Welt auseinandersetzen.
Themen wie Mädchenarbeit, Beschneidung, Vergewaltigung oder Frauenhandel in unserer Lebenswelt werden in den Filmen in Szene gesetzt.