Sekundarstufe (Klassen 7-13)

  • Dokumentation: 1 + 1 = 384 000, Ausstellungsexponat der Sekundarstufe
    1 + 1 = 384000

    1 + 1 = 384000

    Preisträger: Evangelisches Gymnasium Lippstadt, Klasse 10, Physik

    Die Schülerinnen und Schüler beider Partnerschulen (Lippstadt und Kapstadt) zeigen, dass man ohne Hightech die Größe des Erdballs und die Entfernung zwischen Erde und Mond messen kann. Dies ist nur möglich, wenn an zwei weit auseinander liegenden Orten gemessen wird.  

    Aus der Jury: „Neben der überaus überzeugenden fachlichen Leistung der Schüler ist hier ganz besonders der gemeinsame Lernprozess im Nord-Süd-Zusammenhang hervorzuheben, durch dessen Umstände (Kommunikation, Didaktik, praktische Anwendungen) auch eine deutlich fächerübergreifende Lerndynamik entsteht.“

  • Kochbuch: Around the World in 30 Recipes, Ausstellungsexponat der Sekundarstufe
    Around the world in 30 Recipes

    Around the world in 30 Recipes

    Gewinner: Otto-von-Taube-Gymnasium (Gauting) und Ludwig-Maximilians-Universität (München), Klassen 9–10, Projektgruppe, Sprachen

    Über den Zeitraum von einem Jahr trafen sich Schülerinnen und Schüler des Otto-von-Taube-Gymnasiums, ein Team internationaler Studierender und Flüchtlinge, um gemeinschaftlich ein bilinguales Buchprojekt durchzuführen. Gemeinsames Kochen bildete einen positiven Rahmen für Gespräche und Begegnungen auf Augenhöhe. Durch einen allgemeinen Teil zur Situation von Flüchtlingen in Deutschland und 13 Länderberichte, die den Rezepten jeweils vorangehen, wird das Buch mit sachlichen Schwerpunkten rund um die Themen Flucht und Migration angereichert. 

    Aus der Jury: „Ein sehr differenziertes, gruppenübergreifendes Projekt mit Einbeziehung der Stärken jeder Gruppe. Die inhaltliche Erarbeitung und praktische Ausarbeitung des Buches ist vor allem durch Einsatz der persönlichen Expertise der Jugendlichen gelungen. Das inhaltlich fundierte, professionell aufbereitete Endprodukt ist überzeugend.“

  • Plastiken Fahrrad und Vogel: Aus Alt mach Neu, Ausstellungsexponat der Sekundarstufe
    Aus Alt mach Neu

    Aus Alt mach Neu

    Gewinner: Oberstufenzentrum Märkisch-Oderland, Klasse 13 (und 9–10), Projektarbeit

    Während eines Besuchs der deutschen Schülerinnen und Schüler im Senegal arbeiteten die Jugendlichen in verschiedenen Workshops und Projekten gemeinsam mit einer Gruppe von der Partnerschule aus Bignona und entwickelten Ideen zum Thema „Aus Alt mach Neu“. Ein aus Kunststoffabfällen erarbeitetes Fahrrad ist eines der Ergebnisse dieser gemeinsamen Aktivitäten. Unter Anleitung von Kunststudentinnen und -studenten aus Dakar war jede Schülerin und jeder Schüler für eines der vielen Teile verantwortlich, die am Ende zusammengefügt wurden.

    Aus der Jury: „Das Projekt mit den Partnerschülerinnen und -schülern aus dem Senegal ist ein ausgezeichnetes Beispiel für einen gemeinsamen Lernprozess auf Augenhöhe. Die gemeinsam durchgeführten Aktionen haben nachhaltigen Einfluss auf die Jugendlichen in Deutschland und die Ideen zum Thema Umweltschutz und Abfallverwertung wirken weiter an der Schule nach.“

  • Lernmaterial aus Holz: Begegnung auf Augenhöhe über das Handwerk, Ausstellungsexponat der Sekundarstufe
    Begegnung auf Augenhöhe über das Handwerk

    Begegnung auf Augenhöhe über das Handwerk

    Gewinner: Berufliche Schule Holz, Farbe, Textil (Hamburg), Projektgruppe „Partnerschaft mit Mosambik“, Holz, Textil

    15 Schülerinnen und Schüler der Beruflichen Schule Holz, Farbe, Textil reisten im März/April 2013 in Begleitung von drei Lehrkräften zu ihren Partnerorganisationen nach Mosambik (Provinz Inhambane und Hauptstadt Maputo). Projektziel war der interkulturelle und berufliche Austausch zwischen den teilnehmenden Schulen bei der Entwicklung und Herstellung von Lernmaterialien für den Primarschulunterricht an mosambikanischen Schulen. Gemeinsam stellten sie didaktische Materialien zur Verfügung, die künftig in der Lehrerausbildung integriert und eingesetzt werden.

    Aus der Jury: „Hier handelt es sich um eine Begegnung auf Augenhöhe mit konkreten Wirkungen auf die Schulpartner. Das spezifische Berufs- beziehungsweise Arbeitsfeld wird reflektiert einbezogen. Durch die aus der Begegnung angeregte Reflexion über die unterschiedlichen Arbeits- und Lebensweisen ist der Perspektivenwechsel gelungen.“

  • Kunstobjekt: Begegnungen mit den Menschenrechten, Ausstellungsexponat der Sekundarstufe
    Begegnungen mit den Menschenrechten

    Begegnungen mit den Menschenrechten

    Gewinner: Robert-Bosch-Gesamtschule (Hildesheim), Klassen 11–13, UNESCO-AG, Ethik, Kunst, Politik, Religion, Sozialkunde

    Das 2011 ins Leben gerufene Unterstützungsprojekt der Robert-Bosch-Gesamtschule in Tansania wird durch aktive, gegenseitige Begegnungen der Schülerinnen und Schüler ergänzt. Im Rahmen einer intensiven Auseinandersetzung mit der Frage „Was ist mir besonders wichtig im Leben“ erforschte die UNESCO-AG die Gemeinsamkeiten in den persönlichen Bedürfnisprioritäten zwischen den tansanischen und deutschen Jugendlichen. Anschließend gestaltete die AG ein komplexes Kunstobjekt, das aus einer sich drehenden Außenwelt mit sieben Türeingängen (Kontinenten) und einer Innenwelt (offenen Ordnern) besteht und den Grundgedanken des Beitrags in beeindruckender Weise umsetzt: Um die Bedürfnisse der Menschen in den jeweiligen Kontinenten zu erkennen und zu verstehen, bedarf es der Öffnung von Türen.

    Aus der Jury: „Durch die gemeinsame Bearbeitung des Themas ‚persönliche Priorisierung von Bedürfnissen‘ mit den Schülerinnen und Schülern der Partnerschule in Tansania wird der EINEWELT-Gedanke konkret. Die gemeinsame Projektarbeit und der gemeinsame Denkprozess ermöglichen nicht nur einen intensiven und spannenden Austausch, sondern befördern auch einen nachhaltigen Perspektivenwechsel.“

  • Nachhaltigkeitshonig, Bienenfreundliche Blumen und Insektenhotel: Bienen für Burkina Faso, Ausstellungsexponat der Sekundarstufe
    Bienen für Burkina Faso

    Bienen für Burkina Faso

    Gewinner: Städtische Gesamtschule Leverkusen Schlebusch, Klassen 8–10, Wahlpflichtkurs Naturwissenschaften, Biologie, Geografie, Wirtschaft

    Die Gesamtschule Leverkusen Schlebusch startete 2008 das Projekt „Mit Bienen in die Zukunft“, das lokale und globale praxisorientierte Unterstützung von nachhaltiger Bienenzucht bezweckte. Die Erweiterung der Projektziele 2011 führte zu außerschulischen Kooperationen mit Multiplikatoren in Nicaragua und Burkina Faso. Hauptziel des Projektes ist nun der Aufbau von nachhaltig wirtschaftenden Imkereien in den genannten Entwicklungsländern und die damit verbundene Armutsbekämpfung. In diesem Rahmen beteiligten sich die Schülerinnen und Schüler an diversen Großveranstaltungen und erwirtschafteten finanzielle Hilfsmittel durch den Verkauf von „Nachhaltigkeitshonig“ aus der Schulimkerei und durch die Weitergabe selbstgezüchteter bienenfreundlicher Pflanzen gegen Spenden. Das 2013 erfolgreich in Nicaragua umgesetzte Projekt wird nun in Burkina Faso fortgesetzt.

    Aus der Jury: „Das ist ein sehr facettenreiches Projekt mit viel eigenständigem, fächer- und

    Stufenübergreifendem Lernen und Erfahren. Die Schülerinnen und Schüler zeigen ein starkes und differenziertes Engagement. Sie reflektieren und beurteilen Entwicklungsmaßnahmen, entwickeln Handlungsoptionen und arbeiten mit Partnern auf Augenhöhe.“

  • Schrank aus Informationskisten: Der sprechende globale Schrank, Ausstellungsexponat der Sekundarstufe
    Der sprechende globale Schrank

    Der sprechende globale Schrank

    Gewinner: Max-von-Laue-Oberschule Berlin, Klassen 8-9, TAT-AG, Ethik, Kunst, Informatik

    Die Vielzahl der konsumierten Nahrungsmittel und Konsumgüter, die gänzlich oder zum Teil im Ausland produziert werden, regte die Schülerinnen und Schüler an, sich inhaltlich mit der Konsumthematik auseinanderzusetzen und einen sowohl informativen als auch lehrreichen sprechenden Schrank zu entwickeln. Die 25 aus Recyclingmaterial gebauten Kisten behandelten Fragen zu Herkunft und Produktionsweise der in Deutschland konsumierten Produkte. Die Erklärung von bestimmten verwendeten Rohstoffen ruft Konsumierende zur Reflexion ihres Konsumverhaltens auf. Der vielseitig einsetzbare Schrank spornt Schülerinnen und Schüler an, global zu denken und lokal zu handeln.

    Aus der Jury: „Bemerkenswert an diesem Beitrag ist die kreative und inhaltlich fundierte Umsetzung der Thematik. Die Produktionswege der Konsumgüter werden ausgezeichnet dokumentiert, reflektiert und sehr ansprechend illustriert. Der Beitrag ist inhaltlich überzeugend und sehr gut erarbeitet“.

  • Künstlerische und dokumentarische Produkte: Unterwegs zur Weltgesellschaft, Ausstellungsexponate der Sekundarstufe
    Dialogprojekte: Unterwegs zur Weltgesellschaft

    Dialogprojekte: Unterwegs zur Weltgesellschaft

    Gewinner: Humboldtschule Bad Homburg, Klassen 11–13, fächerübergreifend

    Seit 2008 führen Schülerinnen und Schüler der Humboldtschule in Bad Homburg jährlich gemeinsame, fächerübergreifende Dialogprojekte mit ihrer tansanischen Partnerschule Mwanga High School durch. Im Rahmen dieser Projekte besuchen sich die Jugendlichen gegenseitig und lernen in einem dreiwöchigen Zeitraum zusammen. Aus der Partnerschaft entstanden zahlreiche künstlerische und dokumentarische Produkte, zum Beispiel zur tansanischen Kolonialgeschichte und der gemeinsamen Suche nach afrikanischen Spuren in Europa.

    Aus der Jury: „Der Beitrag zeichnet sich durch ein langfristiges entwicklungspolitisches Engagement aus. Der regelmäßige Austausch der Schülerinnen und Schüler ermöglicht den Paradigmenwechsel von Hilfe zu Dialog, welcher durch die Projekte deutlich belegt wird. Insgesamt geht es hier um einen sehr fundierten Beitrag basierend auf Unterricht, außerunterrichtlichen Veranstaltungen und Schulpartnerschaften. Die Abläufe des Lernprozesses sind sehr anschaulich dargestellt.“

  • Unterschiedliche Themen-Koffer: Die Koffer der Flüchtenden, Ausstellungsexponate der Sekundarstufe
    Die Koffer der Flüchtenden

    Die Koffer der Flüchtenden

    Preisträger: Ganztagsgymnasium Johannes Rau (Wuppertal), Klasse 10, Ethik, Kunst, Religion

    Die 10. Klasse des Ganztagsgymnasiums Johannes Rau in Wuppertal hat sich künstlerisch sehr differenziert mit dem Thema Flucht und Religion auseinandergesetzt. Es entstanden symbolische Koffer, aus denen eigene und fiktive Erlebnisse und Eindrücke beziehungsweise unterschiedliche thematische Schwerpunkte abzulesen sind. Die Koffer sind sehr individuell und anschaulich gestaltet. Dem Betrachter eröffnet sich jeweils eine neue Welt.

    Aus der Jury: „Diese ungewöhnliche und wertfreie Darstellungsweise, die auch den Aspekt der gegenseitigen Beeinflussung in den Vordergrund hebt, beeindruckte die Jury durch ihre überzeugende Darstellungskraft, die Vielfalt der Inhalte und den künstlerischen Ausdruck.“

  • Dokumentation: Eine Welt für alle – verschiedene Kulturen –
verschiedene Frisuren, Ausstellungsexponat der Sekundarstufe
    Eine Welt für alle: Verschiedene Kulturen – verschiedene Frisuren

    Eine Welt für alle: Verschiedene Kulturen – verschiedene Frisuren

    Preisträger: Berufliches Schulzentrum Wilkau-Haßlau (Berufliches Schulzentrum), Klassen 11–13, Sozialkunde, Technisches Gestalten

    Die Schülerinnen und Schüler haben in diesem Buch Informationen über ausgewählte Länder dieser Erde zusammengetragen und bei jedem dieser Länder den Zusammenhang zum Friseurberuf hergestellt. Für Länder wie unter anderem Mexiko, Afghanistan, Mosambik und Thailand werden Arbeitsbedingungen der Friseure, typische Frisuren, Haartypen und für den Friseurberuf relevante soziokulturelle Faktoren vorgestellt.

    Aus der Jury: „Dieser hochinteressante Beitrag überzeugt besonders durch seinen starken Praxisbezug. Die Schülerinnen und Schüler haben die allgemeinen gesellschaftspolitischen Bedingungen in den vorgestellten Ländern in Verbindung mit ihrer eigenen beruflichen Welt gebracht und somit auf eine bestechend einfache Art den Perspektivenwechsel vollzogen. Das Buch ist sehr ansprechend gestaltet und sachlich überzeugend erarbeitet.“

  • Dokumentationsmaterial: Ein Spielplatz für Moamba, Ausstellungsexponat der Sekundarstufe
    Ein Spielplatz für Moamba

    Ein Spielplatz für Moamba

    Preisträger: Staatliche Gewerbeschule G6 (Hamburg), Klassen 11–13, Projektarbeit

    Im August 2009 sind 13 Schülerinnen und Schüler der Berufsbildenden Schule G6 Hamburg nach Mosambik gereist und haben dort gemeinsam mit ihrer Partnerschule vor Ort einen Spielplatz aufgebaut. Das Projekt gliedert sich in drei Phasen: In der ersten Phase wurde der Spielplatz gebaut. In der zweiten Phase entstand das Modell in Moamba und in der dritten Phase fand ein Auswertungsseminar in Mosambik statt.

    Aus der Jury: „Die Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung dieses Projekts ist mustergültig. Es wurden sowohl die Vorteile für beide Partner gezeigt und aufgezeigt als auch die Probleme dokumentiert und konstruktiv aufgearbeitet. Das Projekt beeindruckt vor allem durch die Augenhöhe zwischen den Beteiligten in allen Belangen, die gezielte Reflexion und den enormen Lernzuwachs. Es handelt sich um eine gleichberechtigte Begegnung ohne einen klischeehaften, weil einseitigen Wissenstransfer vom Norden in den Süden!“

  • Brettspiel: Endstation Sehnsucht, Ausstellungsexponat der Sekundarstufe
    Endstation Sehnsucht

    Endstation Sehnsucht: Ein Würfelspiel

    Preisträger: Staatliche Fach- und Berufsoberschule Ingolstadt, Klasse 13, Projektarbeit

    Das Würfelspiel „Endstation Sehnsucht“ ist für zwei Spielerinnen und Spieler konzipiert. Sie schlüpfen in die Rollen eines Deutschen auf dem Weg in den Urlaub nach Kenia und der Reise eines Somali nach Deutschland, mit dem Ziel dort Asyl zu beantragen. Die Spielregeln sind dabei alles andere als gerecht: Fragen, Ereigniskarten und -felder lassen den Deutschen schneller vorankommen als den Somali. Die Spieler erkennen, dass allein der Geburtsort über die späteren Chancen im Leben entscheidet und diese nur sehr begrenzt beeinflusst werden können.

    Aus der Jury: „Die Jugendlichen haben ihr erworbenes Wissen im Rahmen der sehr komplexen Spielentwicklung umgesetzt. Die Gestaltung ist beeindruckend konsequent und bis ins Detail durchdacht. Der spielimmanente Perspektivenwechsel regt zwingend zum Nachdenken über entwicklungsbezogene Zusammenhänge an.“

  • Plakate mit unterschiedlichen Fotoserien: Geflüchtet, Ausstellungsexponat der Sekundarstufe
    Geflüchtet: Fotografische Annäherungen

    Geflüchtet: Fotografische Annäherungen

    Preisträger: Canisius-Kolleg (Berlin), Klasse 11, Kunst

    Der Kunstkurs befasste sich auf visuelle und kreative Weise mit unterschiedlichen Aspekten von Flucht, die in mehreren Fotoserien, grafischen Objekten sowie Scheren- und Linolschnitten ausgedrückt werden. Bei der Recherchearbeit waren den Jugendlichen persönliche Erfahrungen und Sichtweisen besonders wichtig. Um einen Perspektivenwechsel anzustoßen, wurden die verschiedenen Motive aus Sicht der Aufnahmegesellschaft sowie aus der Perspektive der Flüchtenden dargestellt.

    Aus der Jury: „Der Beitrag beeindruckt durch seinen individuellen und authentischen Zugang.Durch die unterschiedlichen künstlerischen Ansätze und die persönlichen Erfahrungen der Schülerinnen und Schüler wurde die Thematik ‚Flucht und Migration‘ in ihrer Komplexität vielfältig behandelt.“

  • Gesellschaftsbrettspiel: Globalopoly, Ausstellungsexponat der Sekundarstufe
    Globalopoly – ein Zukunfts-Gesellschafts-Spiel

    Globalopoly – ein Zukunfts-Gesellschafts-Spiel

    Gewinner: Freie Waldorfschule Sorsum (Wennigsen), Klassen 8–13, AG, Geografie, Politik, Wirtschaft

    Um Antworten auf die Fragen zu finden, welche Szenarien das Zusammenleben bedrohen und welche Lösungen dafür entwickelt werden können, gestalteten die Schülerinnen und Schüler dieses Zukunfts-Gesellschafts-Spiel. Sie setzten sich intensiv mit globalen Herausforderungen und entwicklungspolitischen Themen auseinander, um aus den Erkenntnissen sowohl die Herausforderungen, wie zum Beispiel wirtschaftliche Ausbeutung, als auch Visionen für eine menschengerechte Zukunft aufzeigen zu können. Gewinner ist am Ende, wer die meisten Glückspunkte gesammelt hat, nicht wer das größte Vermögen hat.

    Aus der Jury: „Der Beitrag ist sowohl hinsichtlich der Erarbeitung als auch hinsichtlich Umsetzung und Einsatz des Produktes rundum gelungen! Das Spiel zeigt, wie intensiv sich die Schülerinnen und Schüler mit Themen Globaler Entwicklung auseinandergesetzt haben. Dieses Wissen wird den Spielerinnen und Spielern im Spielverlauf vermittelt, sodass ein nachhaltiger Einsatz des Beitrags möglich ist, bei dem weitere Lernprozesse spielerisch angestoßen werden können.“

  • Kartenspiel: Gute Karten, schlechte Karten, Ausstellungsexponat der Sekundarstufe
    Gute Karten, schlechte Karten

    Gute Karten, schlechte Karten

    Preisträger: Freie Waldorfschule Sorsum e.V. (Wennigsen), Ethik, Sozialkunde, AG „Brasil09-Globale Verantwortung erkennen und annehmen“

    Die Projektgruppe „Brasil09“ der Freien Waldorfschule Sorsum erstellte ein Kartenspiel zu global unterschiedlichen gesellschaftlichen Chancen. Die Spieler sollen bei diesem Spiel, das wie ein Quartett funktioniert, Ungerechtigkeiten hinsichtlich bestimmter Kriterien wie Sexualität, Bildung, Urbanität und Infrastruktur erkennen, sich damit auseinandersetzen und mit eigenen Kriterien zu einer gerechteren Verteilung von Chancen gelangen. Das Spiel verdeutlicht sehr gut die Reflexion über Privilegien, die die Teilnehmenden aus ihrer Schulpartnerschaft mit Brasilien abgeleitet haben.

    Aus der Jury: „Sehr guter, innovativer Beitrag. Das Spiel und die ergänzende Beschreibung erfüllen die Kriterien des Wettbewerbs in besonderem Maße. Durch die intensive Beschäftigung mit Chancengleichheit in unterschiedlichen Gesellschaftsbereichen weltweit erkennen und bewerten die Jugendlichen bestehende Unterschiede und Gemeinsamkeiten. Dieser Beitrag überzeugt durch seine spielerische Einfachheit, aber auch durch die vielen inhaltlichen Feinheiten und Hintergründe, die in dem gesellschaftskritischen Spiel zu entdecken sind.“

  • Schuhpaare: Mein Schuh - dein Schuh, Ausstellungsexponate der Sekundarstufe
    Mein Schuh, dein Schuh

    Mein Schuh, dein Schuh

    Preisträger: Ganztagsgymnasium Johannes Rau (Wuppertal), Klasse 11, Kunst, Ethik, Religion

    Ein Gegenstand des alltäglichen Lebens, ein Schuh, der doch so viel verrät über die Gemeinsamkeiten und Unterschiede hier und dort. Die Schuhpaare verdeutlichen die Verbindungen zwischen (ausgedachten) Menschenpaaren, deren äußere Lebensumstände in krassem Kontrast zu einander stehen. Die weiße Farbe der Schuhe appelliert durch ihre Reinheit und Unbeschriebenheit an die Gleichheit der Menschen. 

    Aus der Jury: „Ein sehr beeindruckender Beitrag, der auf frappierend einfache Art und Weise den notwendigen Perspektivenwechsel verdeutlicht und vor allem auch hervorruft. Die ,Gewöhnlichkeit‘ des Gegenstandes ,Schuh‘ steht im Gegensatz zu der Individualität seines Benutzers.“

  • Multimediale Projektdokumentation: Nachhaltige Kleidung im Brennpunkt, Ausstellungsexponat der Sekundarstufe
    Nachhaltige Kleidung im Brennpunkt

    Nachhaltige Kleidung im Brennpunkt

    Gewinner: Heinrich-Mann-Schule (Berlin), Klassen 9–10, fächerübergreifend

    Schülerinnen und Schüler der 9. und 10. Klasse der Heinrich-Mann-Schule gingen der Frage nach, ob die Globalisierung auch „vor der eigenen Tür“ stattfindet. Im fächerübergreifenden und projektorientierten Unterricht und in Workshops setzten sie sich mit komplexen Fragen rund um nachhaltige Textilproduktion auseinander. Mode und Kleidung beziehungsweise Upcycling von Altkleidung stellte den Schwerpunkt des Projektes dar. Durch Aktionen wie Sammlung und Verkauf von Altkleidern unterstützten sie eine Schule in Kamerun und versuchten auch andere Klassen der Schule sowie weitere Akteure im Rahmen einer multimedialen Darstellung des Projekts (Flyer, Webseiten) für das Thema zu sensibilisieren.

    Aus der Jury: „Ein beeindruckend umfassender Beitrag, in dem differenziert und fächerübergreifend vorgegangen wurde. Die Begeisterung und die Aktivität der Schülerinnen und Schüler ist deutlich erkennbar. Insgesamt ist das ein gut gelungenes Projekt, das auf vielen Ebenen tatkräftig Aufklärungsarbeit hinsichtlich nachhaltiger Textilproduktion leistet.“

  • Plakat auf Leinwand: Nähen kann tödlich sein, Ausstellungsexponat der Sekundarstufe
    Nähen kann tödlich sein

    Nähen kann tödlich sein

    Gewinner: Städtisches Kardinal-von-Galen-Gymnasium (Kevelaer), Kunst-AG, Kunst, Politik, Ethik

    Der Fabrikeinsturz in Dhaka (Bangladesch), der im April 2013 mehr als 1.130 Menschenleben kostete, veranlasste die Schülerinnen und Schüler dazu, sich mit lokalen und globalen Zusammenhängen rund um die Textilherstellung auseinanderzusetzen und diese auf einer 6 m langen Leinwand künstlerisch darzustellen. Inhaltliche und figürliche Farb- und Formgegensätze setzen ethische Akzente im Gesamtbild und veranschaulichen die Auseinandersetzung der Schülerinnen und Schüler mit dem Themenkomplex „Textilproduktion“. Die bildliche Darstellung von Textilkonsum und -herstellung überzeugt durch Authentizität, Sorgfalt und Genauigkeit.

    Aus der Jury: „Diesen Beitrag kennzeichnet die Reflexion über das eigene Einkaufsverhalten in Zusammenhang mit der Perspektivenübernahme der Näherinnen sowie die  herausragende künstlerische Umsetzung. Besonders beeindruckend ist die wirkungsvolle bildliche Darstellung der Abhängigkeit zwischen dem Konsumverhalten in den Industrieländern und den Herstellungsbedingungen in den Schwellenländern.“

  • Memory-Karten: Partnerschafts-Memory, Ausstellungsexponat der Sekundarstufe
    Partnerschafts-Memory

    Partnerschafts-Memory

    Preisträger: Städtisches Gymnasium Haan, Klassen 7–10, Erdkunde, Sozialkunde, Ethik, Religion

    Das Memory-Spiel entstand im Rahmen einer Schulpartnerschaft mit dem Lycée Ameth Fall in St. Louis (Senegal). Vergleichbare Alltagssituationen in Deutschland und Senegal wie Schule, Verkehr, Essen und Wohnen, wurden bei einem Schulaustausch von den jeweiligen Gästen im Partnerland fotografiert.

    Aus der Jury: „Eine klassische und einfache Idee (Memory-Spiel) korrespondiert mit einer sensiblen und vielschichtigen Herangehensweise von Lehrkräften sowie Schülerinnen und Schülern.“

  • Brettspiel: SAMANA, Ausstellungsexponat der Sekundarstufe
    SAMANA: Begegnung, die verändert

    SAMANA: Begegnung, die verändert

    Preisträger: Hellenstein-Gymnasium (Heidenheim), Klasse 11, Geschichte, Politik, Sport

    Die Schülerinnen und Schüler entwickelten in einem gemeinsamen Prozess mit der indischen Partnerschule das ganz neue, fair hergestellte Brettspiel „SAMANA“, das von dem traditionellen indischen Sportspiel Kabaddi inspiriert wurde. Die Schülerfirma „Global Players“ produziert und verkauft das Spiel mit dem Ziel, die Botschaft von Begegnung und Fairness in die Welt zu tragen.

    Aus der Jury: „Das Projekt überzeugt besonders durch die Gemeinschaftsleistung, die auf Augenhöhe stattfand sowie durch seine Nachhaltigkeit, zum einen hinsichtlich seiner fairen Produktion, zum anderen hinsichtlich seiner Verwendung und Bekanntmachung in Indien und Deutschland über den schulischen Kontext hinaus.“

  • Styroporköpfe: Talking Heads, Ausstellungsexponat der Sekundarstufe
    Talking Heads

    Talking Heads

    Gewinner: Ganztagsgymnasium Johannes Rau (Wuppertal), Klasse 12, Kunst, Religion, Erdkunde, Sozialwissenschaften

    Nach einer differenzierten Auseinandersetzung in den Fächern Religion, Erdkunde und Sozialwissenschaften wurden geeignete welt- und entwicklungspolitische Themen besprochen und künstlerisch dargestellt. Als Gedankenträger dienen Styroporköpfe, die den Betrachter auffordern, mehrfach und genau hinzuschauen und sich auf das Wechselspiel der beiden Brillenseiten und der teils befremdlichen, Assoziationen weckenden Haarpartie mit Neugierde einzulassen.

    Aus der Jury: „Konzeption und Inhalt dieses Beitrags passen sehr gut zusammen. Die beidseitig beschrifteten und bemalten Brillen drücken den Perspektivenwechsel auf differenzierte Art und Weise aus. Die Auseinandersetzung mit der Vielzahl von Themen ist beeindruckend und auf originelle Art und Weise umgesetzt.“

  • Fotobuch: Uncut - ein interkulturelles Theaterprojekt, Ausstellungsexponat der Sekundarstufe
    Uncut: Ein interkulturelles Theaterprojekt

    Uncut: Ein interkulturelles Theaterprojekt

    Sonderpreisträger: Carl-Orff-Gymnasium (Unterschleißheim), Klassen 10–12, Mixed Drama Group

    Gemeinsame Theaterprojekte bilden den Schwerpunkt der Schulpartnerschaft mit der Eersterivier Secondary School in Südafrika. Im Mittelpunkt der Inszenierung standen Frisuren und Kleidung, von denen ausgehend das Thema Vielfalt kritisch reflektiert wurde. Auf Grundlage von Interviews und Texten deutscher und südafrikanischer Autoren entstanden sensible Theaterszenen über Gruppenzugehörigkeit und Selbstinszenierung, in denen die Gruppen Texte einer für sie jeweils „fremden“ Welt aufführten und dabei einen doppelten Perspektivenwechsel erlebten.

    Aus der Jury: „Der Erarbeitungsrahmen des Stücks ist überaus gelungen. Sowohl die gewählte Thematik als auch die Methodik sind einfühlsam gewählt und lassen einen beeindruckenden Lernprozess auf beiden Seiten erkennen.“

  • Weltkugel aus Metall: Unsere Welt - so wie sie ist…, Ausstellungsexponat der Sekundarstufe
    Unsere Welt - so wie sie ist…

    Unsere Welt - so wie sie ist…

    Preisträger: Kolping Technologiezentrum Bamberg, Förderbereich, Klassen 7–10, Sozialpädagogischer Unterricht

    Mit dieser in der Metallwerkstatt hergestellten Weltkugel wollen die Jugendlichen auf die momentane Situation aller Länder aufmerksam machen. Die Schülerinnen und Schüler mit individuellem Förderbedarf haben sich mit Themen wie Armut, Aids oder mangelhafter Gesundheitsversorgung und den Millenniumszielen auseinandergesetzt und diese in Form von Bildern und kleinen Texten dargestellt und im Globus befestigt.

    Aus der Jury: „Die Weltkugel ist durch die Verbindung von künstlerischer Gestaltung und sachlicher Auseinandersetzung besonders anschaulich und ansprechend. Die Jugendlichen haben durch ihren Beitrag gezeigt, dass sie sich eingehend mit relevanten Problemen in der EINEN WELT befasst haben und neben der beruflichen Förderung auch für aktuelle Themen unserer Zeit sensibilisiert worden sind.“

  • Spiele: Unterrichtsstationen zum Thema Kinderarbeit von Kindern für Kinder, Ausstellungsexponat der Sekundarstufe
    Unterrichtsstationen zum Thema Kinderarbeit von Kindern für Kinder

    Unterrichtsstationen zum Thema Kinderarbeit von Kindern für Kinder

    Gewinner: Gerhart-Hauptmann-Schule (Griesheim), Klasse 7, Geografie

    Zum Thema Kinderarbeit gestalteten die Schülerinnen und Schüler der 7. Klasse einer Gesamtschule einen Material- und Unterrichtskoffer für die 4. Grundschulklassen ihrer Stadt. Die gesammelten Informationen wurden diskutiert und in verschiedene Darstellungsformen wie etwa ein Dominospiel und ein Memory übertragen. Dabei vollzogen sie einen doppelten Perspektivenwechsel, da sie sich nicht nur in die Lage von Kindern in Entwicklungsländern, sondern auch in die der jüngeren Lernenden in Deutschland versetzten.

    Aus der Jury: „Die Materialien sind sehr schön und anschaulich gestaltet und bieten ein solides Informationsangebot. Beim Durchlaufen der Lernstationen sollen die Grundschulkinder spielerisch zur Reflexion angeregt werden. Dabei ist es den älteren Kindern gelungen, sich auf die Sichtweise der Jüngeren einzulassen und ihr Wissen kindgerecht zu vermitteln.“

  • Bilderbuch: Uris Traum, Ausstellungsexponat der Sekundarstufe
    Uris Traum

    Uris Traum

    Gewinner: Konrad-Biesalski-Schule, Heimsonderschule für Körperbehinderte (Wört/Ostalbkreis), Klasse 8, Geografie, Wirtschaft, Geschichte

    Aus dem Interesse für die Fußball-WM in Südafrika entwickelte sich diese Geschichte über das Schicksal eines Jungen in Südafrika. Die Schülerinnen und Schüler der 8. Klasse recherchierten dafür zu den Bereichen Geografie, Wirtschaft und Geschichte, um der erzählten Geschichte des südafrikanischen Jungen einen möglichst realistischen Hintergrund zu geben. In der Auseinandersetzung mit fremden Lebensumständen reflektierten die Jugendlichen auch die eigene Situation und den Umgang mit ihrer Körperbehinderung.

    Aus der Jury: „Ein sehr beeindruckend erarbeiteter Beitrag, bei dem der Perspektivenwechsel besonders gut gelungen ist. Die Illustrationen mit dem Text zeigen eine intensive Auseinandersetzung, einen beachtlichen Lernprozess und einen sensiblen Umgang mit der Thematik.“

  • Brettspiel: Vielfältig oder Einfältig, Ausstellungsexponat der Sekundarstufe
    Vielfältig oder Einfältig - Brettspiel

    Vielfältig oder Einfältig - Brettspiel

    Preisträger: Max-von-Laue-Oberschule (Berlin), Klassen 8–10, Sozial-AG „TAT“

    Die Sozial-AG „Think Act Talk“ erstellte ein Brettspiel, das Themen wie nachhaltiges Leben und Wirtschaften sowie Flucht und Kooperation aufgreift. Auf einer Weltkarte in Peters-Projektion werden verschiedene Staaten repräsentiert, die im Wettbewerb um Ressourcen stehen, wobei sich real existierende Konflikte auf der Erde widerspiegeln. Anhand von Allianzen ist es möglich, mit anderen Staaten Aushandlungsprozesse um die Ressourcen in Gang zu setzen.

    Aus der Jury: „Sowohl die hochkomplexe und fantasievolle Herstellung des Brettspiels als auch die Freude am spielerischen Einsatz haben die Jury beeindruckt. Ein motivierendes und differenziertes Produkt, das mit spielerischer Freude zum Globalen Lernen einlädt.“

  • Quartett-Spiel: Von der Wiederaufforstung in China zum Verkauf von biozertifizierten Macadamianüssen der Kleinbauern in Kenia, Ausstellungsexponat der Sekundarstufe
    Von der Wiederaufforstung in China zum Verkauf von biozertifizierten Macadamianüssen der Kleinbauern in Kenia

    Von der Wiederaufforstung in China zum Verkauf von biozertifizierten Macadamianüssen der Kleinbauern in Kenia

    Gewinner: Hainberg Gymnasium (Göttingen), Klassen 9–12, Geografie, Politik, Wirtschaft

    Die Schülerfirma „Macadamia-Fans“ verkauft biozertifizierte Macadamianüsse und -öl von Kenianischen Kleinbauern direkt ohne Zwischenhändler. Die Schülerinnen und Schüler der Projektgruppe erarbeiteten das Quartett „Macadamiafans“. Durch die Festlegung der Kartenfolge analysierten die Jugendlichen Globalisierungs- und Entwicklungsprozesse mithilfe des Leitbildes der nachhaltigen Entwicklung. Im Quartett werden die eigenen und fremden Wertorientierungen in ihrer Bedeutung für die Lebensgestaltung bewusst gemacht und reflektiert.

    Aus der Jury: „Ein sehr vielseitiges Projekt mit origineller Darstellung. Das Quartett fasst die Projektaktivitäten anschaulich zusammen und lässt sich gut als Multiplikator einsetzen.“

  • Porträt-Mappe: Wir haben uns viel zu erzählen…, Ausstellungsexponat der Sekundarstufe
    Wir haben uns viel zu erzählen…

    Wir haben uns viel zu erzählen…

    Preisträger: Schillergymnasium Münster, Klassen 9–11, Politik

    Die Mappe mit Portraits und Interviews von deutschen und namibischen Mädchen ist bei einem Besuch der deutschen Schülerinnen in Namibia entstanden. Die deutschen und afrikanischen jungen Mädchen haben sich gegenseitig fotografiert und interviewt. Die Interviews sind beispielhaft für viele Begegnungen und Unterhaltungen während der gemeinsamen Zeit in Afrika.

    Aus der Jury: „Das Besondere an diesem Beitrag ist, neben der wunderschönen Aufmachung, seine Authentizität. In den Interviews zeigt sich mit Fragen, die einfach aus dem Leben der Schülerinnen gegriffen sind, wie unterschiedlich die Einstellungen, Wünsche und Welten der Mädchen sind, aber auch, wie viel sie gemeinsam haben.“

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